Folge 15: Strukturwandel in Action: Robotiklösungen made in Westfalen
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Sebastian Lange von J.D. Theile – einem Unternehmen, das wie kaum ein anderes zeigt, wie erfolgreicher Strukturwandel in Westfalen aussieht. Aus der Montanindustrie kommend hat sich J.D. Theile zu einem modernen Anbieter für Automations- und Robotiklösungen entwickelt. Wir diskutieren, wie Robotik Effizienz, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit steigert, welche Technologien besonders prägen und wie Mitarbeitende auf dem Weg in die digitale Produktion mitgenommen werden. Ein Praxisgespräch über Wandel, Mut und echte industrielle Zukunftsfähigkeit.
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00:00:00: Wow, hier ist ja eine Menge los und hier liegt einiges rum, Jonathan.
00:00:03: Ja, ich sehe super viele Ketten und wir stehen wieder mal auf dem Parkplatz Kai.
00:00:09: Genau, das Wichtigste aber hier bei J.T.
00:00:12: Tyler, Jonathan, das sehen wir nicht, das ist der Elsebach.
00:00:16: Der Elsebach?
00:00:17: Der Elsebach liegt dahinter, hinter der Halle mit den dicken Holzkisten.
00:00:21: Und das war der Grund, warum Johann Dietrich Teiler aus Österreich, das ist hier um die Ecke, hier rüber nach Phyllis gekommen ist wegen dem Elsebach.
00:00:28: Er brauchte Energie für sein Unternehmen.
00:00:29: Jetzt war hier kein Kraftwerk und keine Hochspannungsleitung, aber so ein Bach ist natürlich eine dauerhafte verlässliche Energiequelle für ihn, für seinen Schmiedebetrieb.
00:00:38: Und das, was wir hier sehen, wurde daraus.
00:00:40: Was mich aber interessiert, Jonathan, Wie machen die weiter?
00:00:43: Wie schaffen die die nächsten zwei Hundert Jahre?
00:00:45: Ja, das Wichtigste sehen wir ja gar nicht hier auf dem Parkplatz, sondern dafür müssen wir reingehen in die Produktionshallen von J-Detailer.
00:00:53: Willkommen bei Fünf vor Grün, dem Podcast aus der Region Westfalen mit spannenden Insights von Menschen mit richtig guten, nachhaltigen Ideen.
00:01:01: Und los
00:01:02: geht's!
00:01:04: Hallo, da sind wir wieder.
00:01:05: Eine neue Folge von fünf vorgrün dem Nachhaltigkeits-Podcast von Indiregion Westfalen.
00:01:11: Mein Name ist Kai Bandermann, ich bin Journalist hier im Ruhrgebiet.
00:01:13: Wir sind heute in Schwerte und ich bin wieder nicht allein.
00:01:16: Ja, hallo Kai, grüß dich.
00:01:18: Ich bin Jonathan, ich bin auch wieder dabei.
00:01:20: Und wir sind heute bei der Firma JDetailer und sitzen zusammen am Tisch mit Sebastian.
00:01:26: Ja, als ich hier hingefahren bin, muss ich ja sagen, man hat so Bilder im Kopf.
00:01:31: Klischees.
00:01:33: Ich habe mir diesen Johann Dietrich Teile vorgestellt, damals, zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts.
00:01:39: Ein Schmied, ein gelernter Schmied.
00:01:41: Was muss das für ein Kerl gewesen sein?
00:01:43: Ich stelle mir so ein zwei Meter Brecher vor, Muskel bepackt, lange Rausche bat, steht er da mit seinem großen Vorschlaghammer und haut auf das glühende Eisen drauf.
00:01:55: Und muss auf jeden Fall ein sehr energischer Mensch gewesen sein, in jedem Fall.
00:02:04: Denn er wollte was erreichen, eine Firma gründen und da ist auch was rausgeworden.
00:02:09: Und jetzt, zweihundert sechs Jahre später, sitzen wir am nahezu gleichen Ort in der Nähe des Elsewachs, über den wir gerade schon gesprochen haben.
00:02:18: Mit Sebastian lange zusammen in einem Raum.
00:02:20: Da sind Klümmchen auf dem Tisch, Kaffee und Getränke, Riesen, Monitor an der Leinenweide, ein hochmodernes Unternehmen.
00:02:27: Sebastian, du und die anderen, was bedeutet das für euch, wenn ihr morgens zur Arbeit gebt?
00:02:34: Und wisst, das ist eine Bude, die ist schon über zweihundert Jahre alt.
00:02:38: Was macht das mit euch?
00:02:40: Erst mal schön, dass ihr da seid, genau richtig.
00:02:42: Die Frage ist sehr, sehr gut.
00:02:44: Ich selbst bin auch gebürtiger Schwärter, ich kenne das Unternehmen auch.
00:02:48: Weitaus länger als meine zwölf Jahre, die ich bereits für JTT jetzt hier schon arbeite und auch von den Kollegen, mit denen wir zusammenarbeiten, haben wir natürlich immer mal wieder... Gespräche über die Tradition und die Verbundenheit mit dem Unternehmen.
00:03:01: Gerade viele Mitarbeiter bei JTT kommen wirklich sehr, sehr nahkommen aus Schwerte, sind auch mit der Region verbunden.
00:03:08: Und es macht einen natürlich auch stolz, für so ein langes traditionsreiches Unternehmen zu arbeiten, gerade auch in der Kommunikation mit Kunden und sei es eben mit Außenstehenden, hat das eben schon eine gewisse... Tragweite und Strahlkraft, das das Unternehmen bereits seit zweihundert, sechs Jahren hier am Standort in Schwerte ansässig ist und wie nach wie vor, wie gerade schon gesagt wurde von dir, immer noch hier sind und weiterhin unsere Produkte hier in Schwerte in Deutschland produzieren.
00:03:34: Und ihr wollt natürlich vor allem die nächsten zweihundert, sechs Jahre dranlegen, wie ihr das unter anderem machen wollt.
00:03:40: Deswegen sind wir ja gerade hier zu euch gekommen, um über die neuen Sparten, über die neuen Ideen von JTT und auch die neuen Produkte zu reden.
00:03:48: Aber vielleicht vorab zu deiner Person, du sagst schon, seit zwölf Jahren bist du hier geborener Schwärter.
00:03:53: Was ist deine Funktion hier in der Firma?
00:03:55: Genau, ich hab... Ich arbeite seit zwölf Jahren bei der Firma JTT und bin mittlerweile für den gesamten Vertrieb zuständig, sprich der Gesamtleiter des Vertriebs.
00:04:03: Wie wir gerade schon gesagt haben, die Firma JTT besteht grundsätzlich aus drei Produktbereichen, den Bergbau, die Industrie und eben der neuesten Sparte der Automationstechnik.
00:04:13: Und da trage ich eben die Verantwortung für alle Vertriebs- und Marketingaktivitäten, die das betreffen.
00:04:19: Ja, jetzt ist das Stichwort gefallen, die Roboter, die Automatisierung, die Automation.
00:04:24: Das haben wir gerade so ein bisschen auf den Parkplatz angeteasert, als wir uns die großen Kettenteile, die da auf der Lagerfläche Lagen angesehen haben.
00:04:33: Wir sind hier hingekommen, um uns ein modernes, neu ausgerichtetes Unternehmen anzuschauen.
00:04:38: Und dann habe ich gesagt auf dem Parkplatz, aber der Grund, weswegen wir eigentlich hier sind, der ist drin in den Produktionshallen.
00:04:44: Magst du so ein bisschen erzählen, wie es dazu gekommen ist?
00:04:47: Also dort, das gerade erzählt, ihr habt angefangen mit Bergbautechnik, wir haben die großen Ketten gesehen auf der Lagerfläche draußen.
00:04:54: Was ist passiert?
00:04:55: Warum die Neuausrichtung?
00:04:57: Warum Automatisierung?
00:04:58: Es war von Anfang an klar, dass der Bergbau gerade zu Beginn der seit dem Jahr zwei Tausend achtzehn gibt es in Deutschland keinen Bergbau mehr.
00:05:07: Und wir selber natürlich durch immer größeren Webwerbsdruck irgendwann uns intern die Frage gestellt haben, die Maschinen, die wir hier im Unternehmen für die Kettenfertigung benutzen, wie Drehmaschinen, Fräsmaschinen, Bohrmaschinen, Handarbeitsplätze, die eben den immer größeren Webwerbstruck zu optimieren, Prozesse schlanker zu gestalten, sodass wir dann selber über einen Maschinenlieferanten den ersten Roboter bei uns implementiert haben, sprich der wurde von der Firma der Maschine mitgeliefert und auch integriert.
00:05:41: Und wir haben dann relativ schnell gemerkt, dass die Maschinen, die wir hier bei uns im Einsatz haben, speziell aber auch die Roboter-Technik natürlich hier in der zersparen Entfertigung ganz bestimmten Raunen gegebenheiten ausgesetzt werden.
00:05:53: Wir hatten am Anfang zu Beginn wirklich viele Ausfälle des Roboters.
00:05:58: Wir waren dann immer wieder auf externen Support angewiesen, des Roboter-Lieferanten damals, wobei wir dann gesagt haben, wir wollen uns das Know-How im Unternehmen selber aufbauen, sodass wir zum einen erst mal unsere eigenen Roboter intern programmieren, warten können und aber natürlich auch, ich sag mal, am Laufen gehalten können.
00:06:16: Will ich kurz dazwischen gerätchen darf?
00:06:17: Was genau hat dieser erste Roboter gemacht, den ihr hier aufgebaut habt?
00:06:20: Das war
00:06:21: tatsächlich klassisch eine Bohrmaschine.
00:06:23: Das heißt, es wurden Bauteile von JTT für die Kettenfertigung damals noch händisch von einem Mitarbeiter dreischichtig immer in eine Maschine eingelegt.
00:06:32: Und diesmal, wir sprechen hier teilweise über Stückgewichte von bis zu dreißig Kilogramm, sodass das wirklich sehr monotone und harte Aufgaben waren für die Mitarbeiter und diesen Schritt hat der Roboter eins zu eins in dem Moment übernommen.
00:06:45: Wie kam das damals an?
00:06:46: Erinnerst du dich noch oder kannst du Erinnerungen davon?
00:06:51: Man muss ja erstmal vermuten, auch wenn es eine monotone harter Arbeit ist.
00:06:54: Da ist Sorge, da ist Angst in Belegschaften bei Beschäftigten.
00:06:58: Wie?
00:06:58: Wie seid ihr damals damit umgegangen?
00:07:00: Absolut, die Fragen kamen natürlich, weil gerade auch, das merken wir auch heute noch, wenn wir mittlerweile externen Kunden sprechen, die Angst der Roboter in Anflungszeichen ist natürlich da, vor allem eben bei den Maschinenbedienern, bei den Mitarbeitern, die die vorherige Tätigkeit händisch ausgeführt haben, dass die Mitarbeiter ihren Job verlieren, dass die Mitarbeiter ersetzt werden durch moderne Technik.
00:07:22: Das wurde damals von unserer Geschäftsleitung aber ganz klar kommuniziert, dass wir die Arbeitsplätze aufwerten wollen.
00:07:28: Das heißt, wir haben die Mitarbeiter dahingehend von einem klassischen Maschinenbediener dahin zu einem Roboterprogrammierer oder einem Roboterbediener dahin weiterentwickelt.
00:07:39: Das heißt, den Mitarbeitern wurde in dem Moment die harter körperliche Arbeit weggenommen, sodass sie in dem Moment danach nur noch dafür zuständig waren, dass sie die Roboter bedient haben.
00:07:49: Also da steckt es schon eine Strategie dahinter.
00:07:51: Das war nicht einfach mal so reingeworfen und wir schauen mal, sondern da waren Begleitprozesse.
00:07:56: Kannst du dazu vielleicht was sagen?
00:07:58: Im Endeffekt wurde genau überlegt, okay, was wird der Roboter machen?
00:08:02: Wie kommt das bei den Mitarbeitern an?
00:08:04: Selbst auch wir?
00:08:05: haben dann über die Geschäftsleitung bis hin mit den Meistern und den Abteilungsleitern im Betrieb gesprochen.
00:08:10: Wie kommunizieren wir im Prinzip den ersten Roboter in der Produktion?
00:08:15: und durch eine relativ klare und transparente Kommunikation haben wir es dann eigentlich geschafft, die Akzeptanz jeden einzelnen Mitarbeiters dahin zu bekommen, dass der Roboter dem Gesamtunternehmen hilft, noch effizienter.
00:08:29: zu arbeiten und eben aber natürlich auch am Ende des Tages den Fertigungsstandort hier in Schwerte in Deutschland als Made in Germany Unternehmen eben zu halten.
00:08:37: Ich vermute mal, dass Kollege Roboter Nummer eins nicht allein geblieben ist.
00:08:41: Er hat noch ein paar weitere Kollegen vermutlich dann in der nächsten Zeit dazu bekommen.
00:08:45: Wie ging es weiter bei euch?
00:08:46: Dann, als ihr gemerkt habt, ja, das funktioniert und wird auch akzeptiert von der Belegschaft.
00:08:51: Das wirklich positive war in dem Prozess, dass nachdem die ersten Mitarbeiter zum Roboterhersteller geschickt wurden, um die Programmiersprache des Roboters zu erlernen, jeder Mitarbeiter und tatsächlich auch über die Abteilung, in der der erste Roboter stand hinaus, jeder Mitarbeiter irgendwo überlegt hat, tatsächlich, wo der Roboter dem Unternehmen weiterhelfen kann.
00:09:12: Also wir hatten auf jeden Fall nach dem ersten Roboter eine Flut an Ideen aller Unternehmen, aller Hierarchie-Ebenen.
00:09:18: wirklich, dass die Kollegen dahingehend Verbesserungsvorschläge geäußert haben.
00:09:24: wo weitere Roboter implementiert werden können, sodass wir es bis heute geschafft haben, bis zu fünfzehn Roboter hier intern im Einsatz zu haben.
00:09:33: Ja, das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen.
00:09:35: Also wir haben gesehen, es hat angefangen mit dem ersten Roboter, der hat gebohrt, hast du glaube ich gesagt.
00:09:41: Und dann kamen fünfzehn weitere Roboter dazu.
00:09:44: Und wie sieht es jetzt aus?
00:09:47: Also welche Rolle spielt Robotik in eurem Portfolio heutzutage?
00:09:52: Der Roboter hat tatsächlich bei uns einzugewonnen über alle Abteilungen in der Fertigung, die man sich vorstellen kann.
00:09:58: Also ich sage mal gerade, speziell ein klassisches Beispiel ist die mechanische Fertigung, dort, wo gedreht, gefräst und gebohrt wird.
00:10:04: Dort sind vor allem Maschinen mittlerweile Roboter.
00:10:08: Aber auch, was ich gerade schon gesagt habe, Teilungsübergreifend, ein Roboter bestückt eine Laser-Kennzeichnungsmaschine, Pulverbeschichtung, sprich Oberflächentechnik, wurde auch automatisiert, bis hin dazu das ganze Kettenfertigung, die früher händisch im Prinzip die einzelnen Kettenglieder der Schweißmaschine zugeführt wurden, dass das auch Robotergestütze funktioniert.
00:10:28: Aber
00:10:29: ihr nutzt die Roboter nicht nur selber, sondern ihr bietet auch Dienstleistungen oder Beratungen in dem Bereich an?
00:10:34: Genau.
00:10:35: Die Geburtstunde war eben der JTT Robotics, dass wir die Roboter selber bei uns integriert haben.
00:10:41: Und durch den immer weniger werdenden nationalen Bergbau hier in Deutschland hat sich unsere damalige Geschäftsführung eben vorgestellt, wie könnten wir ein weiteres Standbein aufbauen.
00:10:53: Und das war in dem Moment dann die Geburtstunde.
00:10:55: Unser technischer Geschäftsführer, Elektriker und Industrimechatroniker, hatten sich eben dahingehend zusammengetan, dass ein kleines Ein kleines Unternehmen in der JTT so gesehen gegründet wurde und wir dementsprechend über erste Messe teilnahmen, das war damals die Hannover-Messe, an der wir erstmalig teilgenommen haben.
00:11:12: auf dem NRW-Stand, ist zu publizieren, dass wir auch anderen Unternehmen den Einstieg in die Robotics, ähnlich wie wir den Weg damals auch vollzogen haben, zu ermöglichen.
00:11:22: Das
00:11:22: muss ich an der Stelle einfach erwähnen.
00:11:25: Jemand, der Hörerinnen oder Hörer Lust hat, das nächste Mal auf der Hannover Messe dabei zu sein, gerne bei Inderegion Westfalen melden.
00:11:31: Wir bieten Gemeinschaftsstände und Unternehmensreise an.
00:11:34: Gute Informationen.
00:11:36: Jetzt müssen wir vielleicht noch für den Moment bei diesem spannenden Punkt, diesem spannenden Moment der unternehmerischen Entwicklung von JTT bleiben, denn das war ja nun wirklich, denke ich mir, ziemlich ... Spannende und möglicherweise auch kontrovers diskutierte Frage im Unternehmen sollen wir eine kleine ein kleines Start-up innerhalb der Gruppe gründen für eine Sache die eigentlich ja nicht.
00:11:58: ursprünglich unser Kerngeschäft ist.
00:12:00: Das Kerngeschäft ist hier wirklich mit starken, mit viel Energie und mit physischen Kräften, Dinge zu bewegen, umzuformen und dann eben Produkte zu machen, die richtig schwer sind und offshore und wo auch immer eingesetzt werden.
00:12:14: Und jetzt auf einmal kommt Robotik.
00:12:15: Nicht, du sagst es schon, Informatik, Programmiersprache.
00:12:18: Das ist so weit weg eigentlich von Teile und dem Elsebach und Achtzehnneunzehn.
00:12:24: Was waren das für Prozesse?
00:12:25: Was waren die Argumente, die letztendlich über Auch die in der Firmenleitung, die gesagt haben, okay, ist ein Risiko.
00:12:33: Aber Johann Dietrich hat damals auch ein Risiko gemacht.
00:12:37: Er ist von Österreich nach Willigs gegangen.
00:12:39: Was war der Ausschlaggebend?
00:12:41: Es war tatsächlich deingehend Ausschlaggebend, dass wir ihm sehr schnell gemerkt haben, dass wir das Know-How selbst aufgebaut haben.
00:12:49: in relativ kurzer Zeit ist geschafft haben, die ersten Roboter bei uns selber wirklich auch eigenständig zu implementieren.
00:12:55: Das heißt, wir hatten der zweite und dritte Roboter, sah dann in dementsprechend so aus, dass wir die Roboter nur noch als, ich nenne es mal nackten Roboter vom Roboterhersteller gekauft haben, aber eben was der Service von der YTT Robotics auch heute ist, eben die gesamte schlüsselfertige Anlage, eine Roboter.
00:13:12: Zelle an sich besteht natürlich größtenteils, oder das Kern der Zelle ist der Roboter, aber Greiftechnik, Zuführung, Sicherheitstechnik, die gesamte Auslegung, die Risikobeurteilung, begleitende Dokumente wie die CE-Erklärung.
00:13:26: Das sind alles Aspekte, die wir uns eigenständig angeeignet haben.
00:13:32: relativ kurzen Zeit in der Lage waren, eben vollumfänglich schlüsselfertige Zellen zu bauen, was dann wiederum natürlich auch die Geschäftszeitung dahin bewogen hat, das Risiko, wie du gerade gesagt hattest, zu gehen, über Messen, YTT Robotics als externen Anbieter, Automationslösung, ein ganz neues Feld zu erschließen, was dann über erste Feedbacks auf Messen auch wirklich sehr, sehr positiv angekommen ist.
00:13:54: Normalerweise seid ihr auf der Bauma, da gehört hier ein gewisser Maus und plötzlich seid ihr auf der HMI.
00:13:59: Richtig.
00:14:00: Also eigentlich eine neue Welt, eine andere Ansprache, aber hat funktioniert?
00:14:04: Genau, richtig.
00:14:05: Das hat wirklich funktioniert.
00:14:06: Heutzutage sind Leute immer noch, ich nenn's mal nach fünfzehn Jahren, Göte Theoretics immer noch überrascht, wenn sie hören, dass wir eben nicht nur der klassische Metallverarbeiten der Kettenhersteller sind, sondern wirklich etwas ganz anderes, etwas ganz, ich nenn das mal moderneres, machen wie eben, ich seh mal, Roboterprogrammierung und Roboterzellenbau.
00:14:24: Also, nebenbei, wart ihr eigentlich auch auf der All About Automation Messe?
00:14:28: Genau.
00:14:29: Es hat sich relativ schnell natürlich, bei der kleine Kreis der JTT Robotics, der Robotergang gemacht, wo stellen wir aus?
00:14:35: Wie ich gesagt hatte, die HMI war auch dem NRW-Stand der erste Messe.
00:14:41: Beitrag von der JTT Robotics sind mittlerweile aber auf vielen bronchisch spezifischen Messen präsent, ich sag mal auf der All About Automation in Düsseldorf sind wir auch.
00:14:52: JTT Robotics hatte immer die Devise, wir wachsen so, dass wir unseren Kunden den gleichen Support gewährleisten können, wie wir den von uns intern als Roboteranbieter für interne Anlagen auch gewährleisten können, sodass in den ersten Jahren unser Einzugsgebiet wirklich sehr regional war.
00:15:08: Da war die Hannover-Messe natürlich, ich sag mal, in Hannover schon relativ groß, wo man natürlich auch von anderen Roboterherstellern oder Integratoren erschlagen wird.
00:15:17: Da waren wir natürlich, ich nenn's mal, eine ganz, ganz kleine Pflanze zu Beginn, die sich erst mal bekannt machen werden musste, sodass eine All-About-Automation, die sehr regional ist, deutlich interessanter auch für uns.
00:15:28: Ja,
00:15:29: das glaube ich.
00:15:29: Da kann ich mir natürlich jetzt vorstellen, dass die Belegschaft von JTT Robotics schon irgendwie von der Struktur eine andere ist, als die vom Hauptunternehmen, der normalerweise braucht er ja Menschen, die Spaß daran haben, mit großer Wucht Dinge, mit viel Energie umzuformen und das heißt also Spaß an mechanischen Dingen zu haben, an mechanischen Veränderungen.
00:15:52: Aber bei Robotics braucht ihr Informatiker.
00:15:56: Wo habt ihr die gefunden?
00:15:58: Auch in Schwerterne?
00:15:59: Tatsächlich, das Schöne daran ist, wir haben zum Teil ein großer Teil der Belegschaft von JTT Robotics besteht aus Mitarbeitern von JTT.
00:16:06: Das heißt, das sind Mitarbeiter wie auch meine Wenigkeit, die hier gelernt haben, die ... Ich habe mal ein Industriemechatroniker oder eine Ausbildung zum Elektriker abgeschlossen haben und sich dann eben über Weiterbildung speziell für die Robotertechnik in die Lage versetzt haben, wirklich ganz anders zu denken.
00:16:24: Was du gerade gesagt hattest, JTT, klassisch bekannt als Serienhersteller von Ketten, die teilweise bevorratet werden in tausenden Metern und unsere anderen Bauteile zu tausenden Stück im Lager liegen und Robotics eben als wirklich hartes Projektgeschäft, wo eine ganz, ganz andere Art der Denker natürlich auch hintersteht.
00:16:45: In der Robotics ist es so, dass Kunden teilweise morgens anrufen und sagen, dass der Roboter steht und wir natürlich viel, viel flexibler sein müssen in der JTT Robotics.
00:16:55: Jonathan, jetzt hat Sebastian so viel von den Robotern und von der Automation gesprochen.
00:17:01: Jetzt würde ich das ja ganz gerne mal sehen.
00:17:03: Ja, also... Gehen wir rein in die Produktion und schauen uns die mal an, oder?
00:17:07: Sehr gerne.
00:17:12: Liebe Leute, was für ein Kontrast.
00:17:14: Gerade in der Halle, wo der Hammer die Kettentale plattgekloppt hat, nicht, da hätten wir keine Sekunde aufnehmen können.
00:17:22: Das wäre ein einziger Krachbrei gewesen, beeindruckende Bilder, aber nicht gut für eine Podcastaufnahme.
00:17:26: Was denn hier ist?
00:17:27: schon ein bisschen einfacher.
00:17:28: Hier ist die mechanische Bearbeitung.
00:17:30: Was wird hier zum Beispiel gemacht hier an diesem Arbeitsplatz?
00:17:34: Hier werden ganz klassische Bauteile mittels Roboter einem Bearbeitungszentrum zugeführt.
00:17:39: Das heißt, hier
00:17:40: wird der Roboter den gesamten Prozess von der Zuführung bis zur Bearbeitung und Abführung der Fertigteile übernehmen.
00:17:47: Unser Eindruck, Jonathan, weil das praktisch die ganze Halle hier voll ist mit den Roboter.
00:17:51: Alles voll.
00:17:52: Also ich weiß jetzt nicht, Sebastian, wenn ihr euch einen neuen Roboter anschaffen wollen würdet, wo ihr den hinstellen wollt.
00:17:58: Also wir bauen tatsächlich gerade auch eine neue Produktionshalle.
00:18:01: Das
00:18:02: heißt, wir sind
00:18:02: schon daran
00:18:03: interessiert, immer weiter neue Bearbeitungszentren zu automatisieren.
00:18:07: Und dementsprechend gucken wir schon, wo wir neu investieren, um eben auch den Fertigungsstandort hier in Schwerte noch attraktiver zum einen für Mitarbeiter als aber auch im Konkurrenzdenken gegenüber unseren Marktbegleitern zu gestalten.
00:18:19: Apropos Konkurrenzdenken, wie schafft ihr es denn gegen die Konkurrenz aus China und so weiter anzukommen?
00:18:24: Wie klappt das?
00:18:26: Das ist eben schon der angesprochenen Automationstechnikvorsprung, den wir uns versuchen beizubehalten,
00:18:31: dass wir eben versuchen,
00:18:33: alle Arbeitsgänge, die in irgendeiner Art und Weise mit einem Roboter oder generell zu automatisieren, dahingehend zu automatisieren, dass wir die Stückkosten wirklich
00:18:41: reduzieren
00:18:42: und möglichst mannlos in eine zweite und dritte Produktionsschicht
00:18:45: zu produzieren.
00:18:46: Ich wollte mannlos.
00:18:47: Wir sehen jetzt hier sehr viele Bestückungsautomaten.
00:18:50: Der Tat, die Kollegen, die hier arbeiten, bedienen die Maschine.
00:18:53: Jetzt gibt es ja auch diesen Begriff vom Cobot, vom kolaborativen Roboter.
00:18:58: Also der Kollege Roboter, mit dem man wirklich zusammen arbeitet.
00:19:02: Wo setzt ihr den ein?
00:19:04: Was kann der dieser Cobot?
00:19:06: Den Kobort, genau richtig, sind wir auch Anbieter von.
00:19:09: Diesen setzen wir vor allem bei Handarbeitsplätzen oder Montagearbeitsplätzen ein.
00:19:14: Da, wo der Mitarbeiter wirklich durch den Kobort unterstützt wird, indem der Kobort den Mitarbeiter als Beispiel Bauteile zuführt, um eben den Arbeitsschritt oder den Prozess ergonomischer zu gestalten.
00:19:25: Er ist eigentlich ein Nachhaltiger der Kobort oder der Mitarbeiter mit dem Kobort.
00:19:31: Das kann man tatsächlich gar nicht sagen.
00:19:33: Wir versuchen das unter dem Aspekt soziale Nachhaltigkeit, dahingehend zu definieren, dass wir eben sagen, dass der Kobot oder auch der Industrieroboter den Mitarbeiter dahingehend entlastet, dass wir die Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern dahingehend haben.
00:19:48: Das ist eine Entlastung für den Mitarbeiter schwere Tätigkeiten, monotone Tätigkeiten.
00:19:52: Das arbeiten als Beispiel mit gefährlichen Materialien oder Stoffen dahingehend auf sicherer zu gestalten.
00:19:58: Ja, danke für den Eindruck und jetzt will ich sagen, marschieren wir mal langsam zurück wieder in unser warmes Podcaststudio.
00:20:10: So, jetzt haben wir das Geheimnis gelüftet und haben diese Roboter gesehen in eurer Produktion.
00:20:15: Das war ja wirklich beeindruckend.
00:20:17: Ich hätte jetzt vielleicht die Frage, ihr als JD Robotics und Dienstleister für andere Unternehmen, die auch Automatisierung implementieren wollen.
00:20:26: Hast du vielleicht ein paar Beispiele, die rausstechen, die du super interessant innovativ oder vielleicht auch welche, die nicht so gut geglückt sind, wo ihr Hürden überwinden musstet.
00:20:35: Hast du da vielleicht ein paar Beispiele aus deiner Praxisarbeit?
00:20:39: Tatsächlich einer meiner allerersten Zellen, die ich als aus dem Vertrieb begleitet hatte, war für die Glas bearbeitende Industrie.
00:20:47: Das waren im Prinzip also relativ neu in Deutschland der Hype für die E-Mobilität losging, wo eben, ich sag mal, Automobilhersteller, Ladesäulen für die Raschstätten in Auftrache gegeben haben und das waren bisher Tätigkeiten, wo teils zwei Mitarbeiter große Glasscheiben, die im Prinzip die Front der Ladesäulen in dem Moment dann waren, in Maschinen, wo im Prinzip die Ränder des Glas, was relativ spitz war, im Prinzip dann geschliffen haben, damit da Runde-Ecken oder das ist dann abgerundet wurde.
00:21:20: Das haben vorher zwei Mitarbeiter gemacht.
00:21:23: Wo teils aber auch, wenn die Mitarbeiter das Glas nicht richtig in die Maschine eingelegt haben, ein extrem hoher Grad an Ausschuss war.
00:21:31: Und da haben wir es eben geschafft, über eine Roboter-Lösung, über einen Rollenförderband das Glas im Rohzustand zuzuführen.
00:21:39: Und dann hat der Roboter mit ganz speziellen, ich nenne es mal vorsichtigem Greifern, das Glas genommen, der Maschine zugeführt und danach nach dem Prozess auch wieder entnommen.
00:21:48: So dass im Prinzip da zum einen die Mitarbeiter entlastet wurden, die Glasscheiben zu zu Beginn waren extrem schwer.
00:21:54: Das Unternehmen, der Kunde ist damals auch an uns herangetreten, hatte gesagt, wir haben extrem hohe Krankheitsausfälle, weil eben ein Mitarbeiter alleine die Glasscheiben nicht händeln kann.
00:22:03: Es teilweise dann immer das Problem gab, die Maschine konnte gar nicht bedient werden.
00:22:07: Und dadurch haben wir es eben geschafft.
00:22:09: Zum einen die Schichten immer mit dem Roboter zu füllen, als aber auch bei extrem hohen Peaks im Auftragseingang des Kunden, die Schichten durch den Roboter in eine zweite und dritte mannlose Schicht durchlaufen zu lassen.
00:22:21: Das heißt, zum einen konnten wir den Output erholen, als aber auch die Prozesssicherheit, dass die Anlage wirklich immer läuft.
00:22:28: Und den Ausschuss verringern, was ja zur Nachhaltigkeit beiträgt.
00:22:31: Absolut.
00:22:31: Ja, richtig.
00:22:33: Und das haben die auch so ... akzeptiert, also haben, hat sich das bei den, sagen wir mal, in Euroncent bemerkbar gemacht bei diesem Kunden von dem Gesprächs?
00:22:44: Absolut, ich sehe mal, es hat sogar dazu beigetragen, dass durch die Roboter-Lösung der Automobilhersteller tatsächlich zu dem Glasverarbeitenunternehmen hingekommen ist und durch die Roboterzelle als Art Vorzeigeprojekt präsentiert hatte, was dem Unternehmen dahingehend dann sogar noch weitere Aufträge... mehr Aufträge bekommen hat, weil eben der Output erhöht werden konnte.
00:23:06: Vorher gab es zwei, drei Anbieter dieser Technik, dieser Glasbearbeitung, sodass im Prinzip wirklich der Automobilersteller gesagt hat, durch die Automation haben wir an euch, also Lieferant, eine viel viel höhere Vertrauen an Zuverlässigkeit, Lieferperformen und so weiter.
00:23:21: Das war wirklich so und die Mitarbeiter, die im Prinzip von dem Prozess dahingehend abgezogen wurden, waren in dem Moment dann wirklich nur dafür zuständig, dass die Glas bearbeitende Maschinen wirklich genug Rohteile auf dem Förderband handeln.
00:23:35: Das heißt da wirklich von einer schweren Arbeit zu einer Art Prozessüberwachung.
00:23:39: Das war jetzt das erste Beispiel.
00:23:41: Du endest dich ja noch ganz gut daran.
00:23:42: Das merkt man auch, dass dein Herzblut auch ein bisschen so dran hängt an diesem konkreten Fall.
00:23:47: Ganz generell, was sind die Branchen, die du, die ihr im Auge habt bei JTT, wahrscheinlich JDT, Robotics, die auch noch von euch mit euren Lösungen solche Unterstützung bekommen haben, wie du es gerade beschrieben hast?
00:24:04: Gerade zu Beginn.
00:24:05: oder auch wie bei dem Beispiel, was ich vorhin gesagt hatte, sind natürlich ganz viele Lösungen, eine klassische Maschinenbestückung, also da wo Rohteile, einem Bearbeitungszentrum, gleich welche Art Drehenfresenborn zugeführt werden, aber eben auch dadurch, dass wir auf vielen unterschiedlichen Branchen messen sind, sind es Kunden außer wie eben gesagt, Glasindustrie, Drahtbiegeindustrie, wir sind teilweise in der Farmerindustrie, wo Bauteile verpackt werden, QS-Kontrollen in der Medizintechnik, wo mit dem Roboter gewisse Bauteile von allen Seiten geprüft werden, was eben auch, ich sage mal, ich hatte es gerade im Aspekt Ausschuss schon mal genannt, als aber auch die Prozessgenauigkeit oder die Wiederholgenauigkeit eines Roboters viel viel höher ist als die eines Mitarbeiters.
00:24:50: Gut, dann hätte ich jetzt vielleicht zum Abschluss nochmal die Frage.
00:24:54: Und du hattest schon vorhin es ein bisschen angerissen, eure Verwurzlung hier in Schwerte, in Uner, in der Region.
00:25:01: Kannst du vielleicht nochmal ein bisschen was dazu sagen, was die Region Westfalen für euch bedeutet und mit welchen Partnern ihr hier in der Region zusammenarbeitet?
00:25:08: Sind jetzt Forschungsinstitute, sind es Netzwerke, die euch vielleicht dabei geholfen haben, irgendwelche Märkte zu erschließen, die ihr vorher noch nicht erschlossen hattet?
00:25:16: Vielleicht ein, zwei Sätze dazu.
00:25:18: Wir nutzen eben diese Netzwerke dafür auch für Messe-Teilnahmen.
00:25:22: Das heißt, diese Netzwerke oder diese Organisationen bringen uns natürlich in die Lage, als zu Beginn ein relativ kleines Unternehmen für einen wirklich sehr, sehr kleinen Messebeitrag, eine sehr, sehr große Anzahl an Leuten auf Messen.
00:25:37: zu erreichen, als aber auch, wir schätzen das Netzwerk innerhalb dieser Gemeinschaften wirklich sehr, um uns auszutauschen.
00:25:44: Auch darüber sind neue Lieferantenbeziehungen, Kundenbeziehungen entstanden, sodass man natürlich auch als Unternehmen viel bekannter wird.
00:25:52: Jetzt ist diese Firma zweihundertsechs Jahre alt.
00:25:55: Jetzt können wir nicht zweihundertsechs Jahre vorausblicken, wir drei.
00:25:58: Ich glaube, das wäre ein bisschen unrealistisch, aber ... Als Unternehmen macht er ja nur eine strategische Planung und wir wollen natürlich auch ein bisschen in die Zukunft blicken.
00:26:08: Wo seht ihr euch in fünf in zehn Jahren, wie lukrativ, wie zukunftsträchtig ist dieser Bereich?
00:26:17: Automatisierung, Roboterisierung, wenn man so will, im Maschinenbau auch im Vergleich zum guten alten Kettenschmied?
00:26:27: Da sehen wir tatsächlich, wo das Potenzial gerade bei uns in der Geschäftsleitung, als aber auch über alle Unternehmensbereich oder Abteilungsbereich hinweg, dass die Sparte Robotics, die aktuell am schnellsten wachsendste Sparte bei uns ist, der Bedarf an Automationslösung ist ungebrochen.
00:26:45: Ich bin mal durch aktuelle auch in den Nachrichten immer wiederhörende Fachkräftemangel zu Zeiten von Corona gab.
00:26:52: Das ist natürlich auch noch mal ein ganz ganz anderen Schub, dass Leute, ich bin mal ungeplant, Zuhause geblieben sind, weil sie eben krank waren, sodass wir gesagt haben, die Zuverlässigkeit der Automationslösung birgt natürlich absolutes Potenzial für die Unternehmen.
00:27:06: Okay, Kai, dann würde ich jetzt zu dem Punkt übergehen, zu dem wir immer an dieser Stelle übergehen und würde dir, Sebastian, die Abschlussfrage stellen.
00:27:16: Und zwar, wenn es ein Gedanken, ein Kernaspekt dieses Gesprächs und all dieser Überlegungen, die wir jetzt angestellt haben hier am Tisch gibt, die du unseren Hörerinnen und Hörern gerne mitgeben würdest, Welcher wäre das?
00:27:29: Ich fand es super interessant mit euch darüber zu sprechen, welche Möglichkeit in die Automationstechnik mit sich bringt.
00:27:34: Und gerade in der Kommunikation mit den Kunden kann ich immer wieder nur sagen, wir selber haben den Prozess selber durchleben dürfen, nenne ich es mal, dass die Angst der Automation, das ist keine Angst der Automation, sondern das ist wirklich eine Chance für die Unternehmen ist, die hier in Deutschland produzieren, um wirklich, ich sage mal, den Standort Deutschland zu halten, um weiterhin webbersfähig am Markt da gehen zu
00:27:57: können.
00:27:58: Ja, spannend, Sebastian.
00:27:59: Ganz herzlichen Dank.
00:28:00: Und ich glaube, der alte Johann Dietrich, wenn der jetzt irgendwie von oben hier zukunft, ich glaube, der wär stolz auf euch.
00:28:05: Der wird sagen, Mensch, dass die an meinem Elsebach jetzt so ein neues Ding gestartet hat, dass in ihrer Zeit absolut zeitgemäß ist.
00:28:14: Das ist ganz in meinem Sinne.
00:28:15: Bin ich ziemlich sicher, Jonathan.
00:28:17: Ja, auf jeden Fall.
00:28:18: Kai, danke dir, Sebastian.
00:28:19: Danke, dass wir bei dir sein durften.
00:28:21: Vielen Dank an euch für den Besuch.
00:28:23: Ja.
00:28:24: Und ich würde sagen bis zum nächsten Mal.
00:28:25: Tschüss.
00:28:25: Tschüsschen.
00:28:26: Tschüss.
00:28:27: Das war fünf vor Grün.
00:28:28: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:28:29: Wenn du Interesse an dem Thema hast und ein Teil davon werden möchtest, dann melde dich gerne bei uns über LinkedIn oder auf regionwestfalen.de.
00:28:38: Dieser Podcast wird präsentiert von Indiregion Westfalen.
00:28:41: Das ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen
00:28:43: aus
00:28:44: den Regionen Hagen, Hamm, Bochum, Dortmund und dem Kreis Brunner und wird realisiert durch Förderung des europäischen Fonds FRNW und dem Land NRW.
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