Folge 16: Unsichtbar, aber unverzichtbar: So wird das deutsche Abwassernetz saniert
Shownotes
In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Benedikt Stentrup über nachhaltige Infrastruktur, grabenlose Sanierung und den Beitrag technischer Innovationen zum Umwelt- und Ressourcenschutz. Ausgangspunkt ist der Anspruch, bestehende Infrastrukturen effizient, nachhaltig und zukunftsfähig zu erhalten. Wir diskutieren, warum der Erhalt von Wasser-, Abwasser- und Bodensystemen oft nachhaltiger ist als Neubau, wo das Unternehmen sein größtes Nachhaltigkeitspotenzial sieht und wie groß der Sanierungsbedarf bei einer Infrastruktur ist, die für die meisten Menschen unsichtbar bleibt. Außerdem geht es um „Erfolg durch Haltung“ – und darum, wie Werte, Kultur und langfristiges Denken unternehmerisches Handeln prägen.
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00:00:03: Endlich wieder Lkw, endlich wieder Gewerbegebiete, ran an die Schippe im neuen Jahr.
00:00:09: Alles Gute wünscht ihr, Jonathan.
00:00:10: Was haben wir uns denn vorgenommen für dieses neue
00:00:13: Jahr?
00:00:13: Ja, Kai, dir auch frohes Neues.
00:00:15: Ich hoffe, du bist auch gut rübergekommen.
00:00:16: Ich freue mich wieder, hier mit dir zu stehen auf dem Parkplatz im Gewerbegebiet vor einem weiteren Unternehmen.
00:00:23: Wo andere weglaufen gehen wir hin.
00:00:25: Wie findest du den Spruch?
00:00:26: Find ich gut.
00:00:27: Worauf genau willst du damit hinaus?
00:00:29: Könnte
00:00:30: unser Slogan sein, aber ich geb zu uns geklaut.
00:00:31: Das ist nämlich genau der Slogan dieser Firma von Sanierungstechnik Dommel.
00:00:35: Wo andere Weglaufen gehen wir hin?
00:00:38: Die machen Kanalsanierung, Rohrtechnik, also was unter der Erde.
00:00:44: Was glaubst du, was können die uns an Nachhaltigkeitsaspekten liefern?
00:00:49: Ich will jetzt natürlich nicht zu viel vorwegnehmen, aber ich sage mal so viel, die Baubranche und die Tiefbaubranche ist natürlich ein interessanter Sektor.
00:00:57: Und wir sind heute zu Gast bei Benedikt Stendtrup von Sanierungstechnik Dommel.
00:01:00: Und ich würde sagen, wir gehen wieder mal rein und fragen ihn selbst danach.
00:01:05: Dem wollen wir kennenlernen, scheint ein spannender Mann zu sein.
00:01:07: Willkommen bei Fünf vor Grün, dem Podcast aus der Region Westfalen mit spannenden Insights von Menschen mit richtig guten, nachhaltigen Ideen.
00:01:16: Und los
00:01:16: geht's.
00:01:18: Ja, neues Jahr, neues Glück und neue Motivation.
00:01:22: wissen wieder da.
00:01:23: Fünf vor Gründen der Nachhaltigkeits-Podcast von Indiregion Westfalen.
00:01:27: Und ich bin auch wieder da, Kai Bundermann ist mein Name, ich bin Journalist im Rohrgebiet und heute ist mein Begleiter der Jonathan.
00:01:32: Hallo.
00:01:33: Ja, Jonathan Nagusch von der Widgetsförderung Dortmund aus dem Projekt Indiregion Westfalen und mir gegenüber sitzt Benedikt Stendrup.
00:01:41: Möchtest du dich vielleicht einmal kurz vorstellen?
00:01:43: Ja, Jonathan, schön, dass ihr hier seid.
00:01:45: Mein Name ist, hab ich schon gesagt, Benedikt Stendrup.
00:01:47: Ich bin Geschäftswinder, Gesellschaft der Sanierungstechnik, Dommel GmbH, aus Hamm und habe das Unternehmen vor zehn Jahren von meinem Vater übernommen.
00:01:55: Bin jetzt Instagram zwölf Jahre hier im Unternehmen und privat bin ich verheiratet.
00:02:01: Vier Kinder, begeisterter Ausdauersportler, vierzig Jahre alt, also irgendwie so mitten im Leben.
00:02:09: Vielleicht erklärt die private Situation auch ein bisschen das Engagement von Dommel in Richtung Nachhaltigkeit, aber da stolpern wir wahrscheinlich im Laufe des Gesprächs noch drüber.
00:02:16: Und wir sollten nicht vergessen zu sagen willkommen, Kollege, denn du bist auch Podcaster.
00:02:22: Du machst seit vielen Jahren schon einen oder sogar zwei Podcasts, nämlich einen hier, der für uns der spannende ist, den Rohrfunk, also wo du eure Branche vorstellst und auch noch einen zweiten, der hat mit Unternehmensnachfolge zu tun, komme vielleicht auch gleich darauf und vielleicht noch später darauf zurück, was dich engagiert oder was dich motiviert.
00:02:42: das zu tun.
00:02:42: Jetzt wollen wir natürlich erstmal vielleicht ein bisschen noch mehr von dir kennenlernen, was sozusagen dein beruflicher Hintergrund ist, damit wir auch verstehen, warum du bei diesen Themen Sanierungstechnik und wir wollen die Firma natürlich auch verstehen, damit wir verstehen, welche Kompetenzen du mitbringst.
00:02:57: Du hast natürlich unter anderem studiert, nehm ich mal an.
00:02:59: Genau, ich habe irgendwann mal Wirtschaftsingenieurwesen für Bauwirtschaft studiert.
00:03:04: Heute ist das Thema Werbpflicht ja wieder vakant.
00:03:07: Mir hatte man damals sehr kurzfristig mitgeteilt, nee, wir wollen dich nicht mehr einziehen, du musst keinen Werbpflicht wird leisten, musste mir dann sehr spontan überlegen, was ich studiere und bin dann in Oldenburg gelandet.
00:03:16: Da gab es eben diesen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen für Bauwirtschaft, weil ich damals gedacht hatte, so gut war ich in Mathe nicht, das rein Ingenieurmäßige traute ich mir nicht zu, hatte dann also BWL Anteile etc.
00:03:26: mit dabei, das war rückblickend gesagt eine super Entscheidung.
00:03:29: Bin dann in der gleichen Branche, wo ich heute bin, gelandet.
00:03:31: über meinen Vater, habe ich also als Werkstudent bei einem Wettbewerber von uns, man hat eine Diplomarbeit geschrieben, bin danach In die große, weite Welt hinaus habe ich als Vertriebsleiter nach der Ortsgeschäftsführer Kanalsanierungsmaterialien in der Welt vertrieben und hatte gedacht, das ist es jetzt, ich war auch schon in einem Unternehmen beteiligt und dann wurde mein Vater irgendwann sechzig und mein heutiger Mitgesellschaftsflasch sprach mich dann an, da waren wir noch beim Sieh-Stendrub.
00:03:59: Ihre Frau ist das zweite Mal schwanger, wie lange wollen sie denn noch um die Welt fliegen?
00:04:03: Und da hat er genau einen guten Punkt getroffen und habe mich dann mit dem Thema Nachfolge mit meinem Vater auseinandergesetzt.
00:04:09: Wir haben das über ein Jahr lang so im Hintergrund vorbereitet und dann mit meinem Vater, ich bin Anfang im Jahr hierher gekommen, dann haben wir zwei Jahre zusammen, habe ich so einen kleinen Tisch, so groß wie unser kleiner Besprechungstisch hier, bei ihm vorm Schreibtisch gehabt, wie so ein Praktikant, habe alles gehört, was er so den ganzen Tag so treibt, habe aber, glaube ich, auch meinen Rollenprofil darin auch gefunden, dass ich Sachen anders mache als mein Vater und bin also jetzt seit zehn Jahren hier als Geschäftsführer.
00:04:33: Und die Sanierungstechnik Dommel beschäftigt ungefähr ninety Mitarbeiter damit, dass wir unterirdische Infrastruktur, also Abwasserkanäle, sanieren.
00:04:43: Und das machen wir grabenlos.
00:04:45: Also der Chirurg würde sagen minimalinvasiv.
00:04:47: Wir nennen es grabenlos, weil wir dafür in der Regel nicht graben müssen.
00:04:50: Und das machen wir eben hier.
00:04:51: Schwäbungen vom Standort haben wir im ganzen Ruhrgebiet bis runter nach Köln oder auch nach Ostfelsfahren rein.
00:04:55: Und wir haben noch ein Standort im Rhein-Main-Gebiet in Wiesbaden, von wo wir dort den Südwesten abdecken.
00:05:02: Und ja, ist eine Branche irgendwo in der Nische zwischen Bau- und Journalwesen und Umwelttechnik, sagen
00:05:09: wir.
00:05:10: Das klingt alles sehr bodenständig, was du uns jetzt sehr beschrieben hast.
00:05:13: Und trotzdem im Monat dann, glaube ich, dass diese Podcast-Folge ein sehr viel größeres Rad, du hast von der großen, weiten Welt geredet, Benedikt vielleicht uns erreichen kann.
00:05:21: Ich könnte mir vorstellen, wir werden über ein milliardenschweres Infrastrukturpaket und seine Erwartungen der Branche was die Bundesregierung da zur Verfügung stellt, sprich vor Sondervermögen reden.
00:05:33: Vielleicht reden wir über die SDGs der Vereinen Nationen, also ein großes Rat, einen großen Bogen, den wir heute schlagen wollen.
00:05:41: Ich bin gespannt, was wir hier von Benedikt noch so alles erfahren werden.
00:05:45: Ja, aber bevor wir über die SDGs und Zertifikate und Sondervermögen reden, würde ich gerne nochmal nachfragen, damit wir alle auf dem gleichen Wissenstand sind.
00:05:55: Du hast gesagt, ihr macht Kanalsandierung minimalinvasiv in vielleicht zwei Sätzen.
00:06:01: ganz kurz für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer.
00:06:03: Wie passiert das minimalinvasiv?
00:06:05: Wie unterscheidet sich das von anderen Mitteln?
00:06:07: Also ich kann mir vorstellen, weil sich nicht Roboter oder eine Sonde, die man da durchschickt oder sowas.
00:06:13: Vielleicht ein, zwei Sätze dazu.
00:06:15: Ja,
00:06:15: also unter den... Füßen unserer Bürger befindet sich ein verzweichtes Leitungsnetz, was eben einerseits für Wasser, Gas, Stromversorgung sorgt, andererseits eben aber auch Abwässer abführt, egal ob jetzt Regenwasser oder häusliches Abwasser.
00:06:29: Das heißt, wir haben eine Infrastruktur unter der Infrastruktur, die wir sehen.
00:06:32: Und da ist der Sanierungsbedarf grundsätzlich erst mal genauso groß wie bei aller Infrastruktur, die wir kennen.
00:06:39: Wir machen das minimalinvasiv, weil wir z.B.
00:06:42: mit ferngesteuerten Robotern in die Rohre fahren, Ablagungen Wurzeln daraus fräsen.
00:06:46: Wir haben Verfahren, wo wir das ganze Rohr unterirdisch mit einem neuen Rohr von innen auskleiden.
00:06:51: Da gibt es Materialien, die vor Ort herrten.
00:06:54: Leinhaft besprochen, wir krempeln eine Harzgetränkte Socke in das kaputte Rohr und herrten die unter der Erde zu einem Kunststoffrohr aus.
00:07:02: Das ist ein sehr populäres Verfahren in Deutschland, was aufs Flächendeck eingesetzt wird.
00:07:05: Wir als Dommel speziell haben auch noch ... besondere Verfahren, wenn Rohre ganz stark verformt sind.
00:07:10: Also wenn die zu viel Verkehrslasten bekommen haben oder irgendwas anderes nicht.
00:07:15: Es gibt also wirklich Rohre, die schon sehr platt gedrückt sind, die eigentlich keine Statike mehr haben.
00:07:19: Haben wir Verfahren eben die auch mit ganz viel Hydraulikkraft schieben.
00:07:22: Wir da neue Rohre rein, stellen das Altrohr damit wieder auf.
00:07:26: Und das machen wir in der Regel aus den bestehenden Abwasserschächten, also diese runden Deckel, die man so in der Straße sieht.
00:07:33: Oder eben manchmal brauchen wir am Anfang Oder am Ende eine kleine Baugrube, aber wir müssen eben nicht, wie das beim offenen Kanalbau ist, die ganze Strecke aufbuddeln, was dann immer mit Bodenbewegungen, mit Transportfahrten, mit monatelangen Straßensperrung zu tun hat.
00:07:45: Das ist eigentlich nicht unser Konzept, sondern wir versuchen das eben mit so wenig Eingriff in den Boden wie möglich zu machen.
00:07:50: Da gibt es eben heute viele ausgereifte Techniken.
00:07:53: Das wirkt jetzt für den Lallen vielleicht noch experimentell, aber diese Verfahren gibt es schon seit vierzig, fünfzig Jahren.
00:07:59: Also wir haben da einen hohen Erfahrungswert in der Branche.
00:08:02: Wir haben ausgereifte Regelwerke, wir haben Qualitätssicherung, da kann uns nachher das Prüflabor an einem kleinen Krümel genau sagen, ob wir das hart richtig gelagert oder ausgehärtet haben.
00:08:11: Also wir produzieren wirklich in Anspruchs von Bedingungen Qualität unter der Erde.
00:08:16: Und das Ganze macht ihr nicht einfach so, weil ich habe auf eurer Webseite gelesen, dass ihr diesen Erfolg durch durch Haltung habt.
00:08:24: oder auch zum Beispiel wir erhalten die Infrastruktur, die unsere Umwelt schützt.
00:08:28: Kannst du da vielleicht nochmal drauf eingehen?
00:08:30: Was meinst du mit dieser Haltung?
00:08:31: Was ist das für eine Haltung?
00:08:32: Und wie unterscheidet euch das von anderen Kanalsanierungsunternehmen, sag ich jetzt mal?
00:08:38: Also erstmal der Umweltschutzaspekt.
00:08:40: Warum leisten wir damit, das ist ja letztlich eine Bauarbeit, die wir machen.
00:08:44: Warum ist das Umweltschutz?
00:08:46: Undichte Abwasserkanäle können dazu führen, dass eben Abwasser ins Erdreich oder ins Grundwasser exfiltriert.
00:08:51: Das heißt, man findet dann im Grundwasser und Boden Rückstände der menschlichen Ausscheidungen, der Nitratgehalt, alle schimpfen über die Landwirte, weil die ja mit ihrer Gülle so viel Nitrat ins Grundwasser bringen.
00:09:00: Ich bin mir manchmal gar nicht so sicher, ob es nur die Landwirte sind oder ob unser kaputtes Kanalnetz nicht auch einen nennenswerten Effekt hat.
00:09:06: Jetzt Thema, in der Branche diskutiert, vierte Reinigungsstufe, die großen Kommunen müssen ihre Kläranlagen aufrüsten, um noch Mikroplastik und Medikamentenbestandteile rauszufiltern, ein Riesenpaket und trotzdem versichert das Abwasser teilweise auf dem Weg zur Kläranlage schon.
00:09:22: Das ist die eine Variante, wir haben auch die Variante, der Kanal ist undicht, liegt im Grundwasser Spiegel, dann wiegt man den Kanal ungewollt als Drainage.
00:09:30: Das heißt aber auch, dass sich eigentlich klares Grundwasser für teures Gebührenzahlergeld in der Klärlage nochmal durch die Reinigung schicke, also beides ist nicht effizient.
00:09:37: Und indem wir eben die Kanäle abdichten und wieder tragfähig machen, schützen wir die Ressource Wasser und die Ressource Boden.
00:09:44: Und dadurch, dass wir es eben minimalinvasiv machen, eben mit einem geringstmöglichen CO-Zwei-Ausstoß.
00:09:51: Das Thema Haltung, das ist vielleicht was Dommel individuelles, weil wir irgendwann hergegangen sind, unsere Unternehmenswerte zu definieren.
00:09:59: Und wir haben also geguckt, was macht unsere Mannschaft aus, vom Geschäftsführer bis zum gewerblichen Auszübbeln draußen?
00:10:05: Wie ticken wir unsere unsichtbare DNA, unsere Kultur?
00:10:08: Wie gehen wir miteinander um, auch wenn keiner hinschaut?
00:10:11: Und da haben wir eben sechs Unternehmenswerte identifiziert, wo wir durch Zufall festgestellt haben, irgendwie ticken wir alle so.
00:10:17: Das passt, das trifft jeden auf jeden Fall nur zu.
00:10:21: ist also kein Zufall, sondern wir haben irgendwie unbewusst schon so agiert, auch bei Personal-Einstellungen, bei Beförderung etc.
00:10:26: Und diese Werte kommunizieren wir nach außen, die sind auf uns Maßstab eben für Personalentscheidungen.
00:10:34: Arbeitsrecht kennt diese Komponente nicht, aber wir haben eben auch immer mal wieder Mitarbeiter, die zwar von der Leistung oder Qualifikation passen würden, die aber von den Werten vielleicht nicht zu uns passen, was dann zu Konflikten führt.
00:10:44: Was hat die Belegtschaft denn dazu gesagt, als diese Idee das erste Mal aufkam?
00:10:47: Ich kann mir vorstellen so, dass der Mitarbeiter im Außendienst oder was weiß ich, sagt, warum jetzt noch irgendwelche sechs Grundwerte, sechs Ziele, was habe ich damit zu tun?
00:10:56: Das war ganz kurios.
00:10:58: Also genau diesen Gedanken hatten wir auch.
00:10:59: Es ist ja toll, wenn wir uns das als Geschäftsleitung ausdenken, aber es muss ja draußen gelebt werden.
00:11:04: Und das bringt ja nichts, wenn was an hier an der Wand hängt und draußen wird es mit Füßen getreten.
00:11:08: Wir haben also hier Workshops mit allen Mitarbeitern gemacht, also auch mit so einem klassischen Kanalarbeiter.
00:11:15: Wir haben hier zu den verschiedenen... Werden kleine Workshops gemacht und spielerisch mit Übungen angenähert.
00:11:23: Und diese Art des Arbeitens, eine Führungskraft kennt das wegen Coaching, keine Ahnung, was Workshops kennt, der normale Bauarbeiter vielleicht so noch nicht.
00:11:31: Und die haben das so toll aufgenommen, die haben das sofort verstanden.
00:11:33: Und wir haben hier ein Intranet, was auch einen internen Messengerdienst beinhaltet und einen internen Newsfeed, wo die Leute also auch ihre tollen Ergebnisse von den Baustellen intern hier posten können.
00:11:43: Und dann merkte man sofort, das adressierte auf mal ganz plötzlich alles auf unsere werte.
00:11:48: und guck mal wir haben das und das gemacht wir haben den wert die extra meile gelebt oder wir waren problemloser für unseren kunden.
00:11:54: und also ist ganz toll das hat eine gewisse eigentynamik entwickelt.
00:11:58: und letzter punkt wir haben uns auch ein kühnes ziel entwickelt wo wo wollen wir in dreißig jahren stehen?
00:12:05: das ist So groß, das werden wir wahrscheinlich nicht erreichen.
00:12:09: Aber wo wollen wir denn überhaupt hin mit dem Laden?
00:12:11: Weil wenn ich jetzt sage, wir wollen X, Rendite und Y umsetzen, ist das ja irgendwie für den Mann, der draußen im Regen auf der Straße steht, irgendwie nicht so attraktiv.
00:12:19: Also auch sich ein Ziel vorzunehmen und die Mannschaft mitzunehmen, das hat hier eine Eigendynamik entwickelt, die aber viel durch Kultur und interne Kommunikation.
00:12:27: gefördert wurde.
00:12:28: Ich würde jetzt am liebsten direkt nachfragen, was ist, was wo wollt ihr denn stehen in den dreißig Jahren?
00:12:31: Aber ich glaube, das wäre für den Spannungsbogen des Podcasts nicht so gut.
00:12:35: Deswegen, ich frag das einfach am Ende nochmal.
00:12:37: Alles gut.
00:12:38: Ein Ausdruck eurer Haltung ist, dass ihr eine Ökoprofit-Zertifizierung bekommen habt.
00:12:44: Bevor wir darüber reden, wird mich aber ein anderer Punkt als Wirtschaftsjournalist, gerade weil es so ein aktuelles Thema sehr ist, interessieren.
00:12:50: Vor ein paar Wochen ist die bundesdeutsche Bevölkerung voll geballert worden von unfassbaren Summen.
00:12:57: Das Sondervermögen, hundert Milliarden dafür, hundert Milliarden dafür.
00:13:00: Und wenn es sein muss, sind wir auch bei fünfhundert Milliarden für die Infrastruktur.
00:13:04: Und da war von den Straßen die Rede, von den Brücken die Rede, von Digitalisierung, von den Schulen, von der Bahn auch noch.
00:13:11: Und da habe ich mich gefragt und du hast ja schon angedeutet, es gibt eine Infrastruktur unter der Infrastruktur.
00:13:18: Alle, die wir nicht sehen, nämlich die, die ihr saniert.
00:13:21: Was erwartet ihr?
00:13:22: Kriegt ihr auch was davon ab?
00:13:24: Wird eure Branche auch davon profitieren?
00:13:26: Denn ich glaube, der Sonnierungsbedarf, der wird ja regelmäßig von eurem Branchenverband auch festgestellt, dass der hoch ist, kriegt ihr was ab von den Hundert Milliarden auch bei Dommel?
00:13:36: Ich glaube, wir brauchen davon gar nichts abbekommen, weil das Abfassystem an sich ist erst mal Gebühren finanziert.
00:13:43: Das heißt, die Abfassagebühren sind ja egal, wie die konjunkturelle Lage gerade ist, sind ja gleich.
00:13:46: Nur weil gerade Wirtschaftskrise ist, haben wir ja alle nicht weniger Abwassergebühren an unsere Kommunen bezahlt.
00:13:50: Das heißt, das Geld ist, glaube ich, vielerorts nicht das Problem, sondern die Umsetzung.
00:13:56: Das Kanal in Deutschland ist in Summe sixhunderttausend Kilometer lang.
00:13:59: Davon wird jährlich ungefähr ein Prozent saniert.
00:14:04: Diese Rechnung würde aufgehen.
00:14:05: Wenn wir Sanierung machen, würden die hundert Jahre halten.
00:14:08: Dann hätten wir irgendwie einen Wert erhalten.
00:14:11: Jetzt ist das aber so.
00:14:12: Die letzten belastbaren Zahlen stammen aus dem Jahr.
00:14:14: im Jahr Das hat man schon festgestellt, dass zwischen dreißig und fünfzig Prozent der Kanäle da kennen wir heute schon Schäden.
00:14:22: Da wissen wir, die haben kleine, mittlere und große Schäden.
00:14:26: Also ungefähr die Hälfte des Netzes hat irgendwie Schäden plus.
00:14:29: Ungefähr ein Viertel des Netzes haben wir gar nicht regelmäßig untersucht.
00:14:32: Da wissen wir den Zustand gar nicht.
00:14:34: Also das heißt dieser Sanierungsbedarf, wir wissen schon längst, dass der E-Mails groß ist.
00:14:38: und eigentlich über Abwassergebühren sind auch Gelder irgendwo da, die reinvestiert werden müssen.
00:14:45: Das Thema ist eher so dieser Flaschenhals an allen anderen Enken der Fachkräftemangel.
00:14:49: Das sind natürlich teilweise anspruchsvolle, ingenörmäßige Aufgaben.
00:14:52: Die Kommunen haben teilweise natürlich Haushaltssorgen.
00:14:55: Natürlich guckt der Kämmerer, dass das Geld zusammenhält, verstehe ich ja auch.
00:14:59: In der Politik hat unser Thema vielleicht auch nicht die Wertschitzung.
00:15:02: Jeder Bürgermeister öffnet lieber einen Kindergarten oder einen Spielplatz.
00:15:05: Als er sagt, hey, super, wir haben eine Million für Kanalsanierung ausgegeben.
00:15:07: Das ist halt kein imageförderndes Thema.
00:15:10: Es sind so viele Sachen, die da zusammenkommen.
00:15:13: Die Kommunen selber leiden sicherlich noch ein bisschen Dollar unter dem Fachkräftemangel, weil da erstens viele Babyboomer in Rente gehen und zweitens sie natürlich auch nicht so agil auf Arbeitsmarkt-Dinge reagieren können, wie das jetzt wir als Mittelständer machen können, wenn da irgendwie keine Ahnung, wir neue Wege gehen müssen beim Recruiting.
00:15:29: Erfahrungsgemäß, wenn die Personalabteilung an der Kommune dafür Steuerzahlergeld ausgibt, ist es nicht so einfach, als wenn ich jetzt heute sagen, guck mal, ich habe gesehen, da gibt es Werbung auf dem Pizzakarton für bewirblich hier, mache ich morgen auch.
00:15:39: Das kann ich entscheiden, das ist mein Geld fertig.
00:15:41: Das geht natürlich in der öffentlichen Hand.
00:15:43: Aus nachvollziehbarem Gründen nicht so einfach.
00:15:45: Die sind irgendwo noch ein bisschen mehr unter Druck, weil sie eben auch viele Aufgaben haben.
00:15:49: Egal, ob jetzt alle hoheitlichen Aufgaben stehen irgendwo unter Druck.
00:15:53: Das soll jetzt gar nicht als Vorwurf oder Bashing gegen die Netzbetreiber gehen, aber die haben einfach ein riesengroßes Brett zu bohren, weil eben ja Straßenbrücken auch kaputt sind und jeder schreit, ich brauche Geld.
00:16:04: Und
00:16:05: gepaart eben, dass viele Ingenieure den Arbeitsmarkt verlassen, die diese Projekte planen, ausschreiben, Bau überwachen sollen.
00:16:11: Und so richtig die Patentlösung, also zumindest das Arbeiten vor Ort und auch komplexe Planungen wird eine KI noch nicht können.
00:16:17: Es gibt auch jetzt bei uns erste Dinge, wo man den Ingenieur entlasten kann.
00:16:21: Das nutzen wir hier bei Dommel auch schon.
00:16:23: Wenn wir mit einer Kamera durch den Rohr fahren, die Schadensanalyse kann schon eine KI machen, die erkennt da drin Risse oder Wurzeln oder so.
00:16:30: Das muss nicht mehr jemand den ganzen Tag acht Stunden Videos gucken, wie das früher war.
00:16:33: Also als entlastende oder unterstützte Funktion gibt es KI-Lösungen auch in unserer Branche
00:16:36: schon.
00:16:37: Wenn es eine KI angucken kann, das wäre schneller als wenn man sich das alles ja übergucken
00:16:42: kann.
00:16:43: Aber dann komme ich eben an den Punkt, da muss auch mal einer rausfahren und gucken, hier ist der Schaden so groß, hier müssen wir wirklich buddeln.
00:16:48: Und auf dem Luftbild sehe ich vielleicht nicht, ob da ein Baum ist, ob da eine Gasleitung ist, ob da irgendeiner schon wieder ein Glasfaserkabel in Weg gelegt hat, wie sensibel die Anwohner sind.
00:16:56: Das sind alle Sachen, da braucht es dann doch noch den Menschen oder den Ingenieur.
00:17:00: Und da haben wir auch einen Engpass.
00:17:02: Ja, Geld nimmt jeder gerne, aber ich glaube, in unserem Bereich würde ... würde eigentlich Manpower mehr helfen und auch mehr Image.
00:17:08: Das ist auch der Grund, warum ich in den Ehrenamt auch noch im Berufsverband unterwegs bin, im Bundesverband grabenlose Technologien, weil wir eben da auch ein bisschen trommeln wollen.
00:17:15: Der Bürger hat von unseren Verfahren auch was, weil wir eben nicht monatelang die Straßen sperren, weil wir nicht den Eingang vom Bäcker über Wochen mit irgendwas blockieren, sondern wir sind einen Tag da, da steht dann ein Auto mit gelben Blinklanken, einen Tag auf der Straße und dann sind wir wieder weg.
00:17:29: Und dann ist der Kanal fünfzig Jahre wieder betreibbar.
00:17:32: Und das würden wir gerne auch natürlich in die Köpfe der Entscheider noch ein bisschen weiter reintragen.
00:17:36: Ihr bei Sanierungstechnik Dommel habt, da haben wir schon gesprochen, eine Haltung.
00:17:41: Ihr habt Werte.
00:17:42: Wir, fünf vor Grün, sind der Nachhaltigkeits-Podcast und ich glaube beim Thema Ökoprofit kommen wir so richtig zusammen.
00:17:48: Das ist ja nicht einfach.
00:17:49: Ihr habt ein Jahr lang an diversen Veranstaltungen Indoor, Outdoor, also in Haus und außerhalb gemacht.
00:17:57: Ihr habt das auch mit anderen Unternehmen zusammen.
00:17:59: Ihr habt das mit Baumkonsulting hier aus Hamm gemacht, die euch da bei diesem Prozess begleitet haben.
00:18:04: Also viel Arbeit, viel Mühe, die ihr da reinsteckt.
00:18:08: Neben der normalen Arbeitszeit.
00:18:10: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren gebunden.
00:18:12: Wenn ihr dikt, warum habt ihr das getan?
00:18:15: Ist das einfach nur, damit ihr das auf eurer Webseite auch noch ein schönes Label habt, so ein bisschen noch greener sein wollt als vorher?
00:18:23: Was motiviert euch diesen Stress auf euch zu nehmen?
00:18:27: Das sind zwei Motive.
00:18:28: Zum einen war immer ein Geschäftsführer, Kollege und ich.
00:18:30: Beide der Meinungen sind, wir haben einen Beitrag in der Gesellschaft zu leisten und wir finden das Thema auch gut.
00:18:36: Wir wollen gerne, dass unser Unternehmen nachhaltig ist, also unser eigener Antrieb zu sagen, wir wollen da was machen.
00:18:41: Und wir spüren es aber auch als Kundenanforderung.
00:18:43: Also egal ob wir jetzt auch für einen Industrieunternehmen arbeiten, der Einkauf.
00:18:47: Guckt auch, die müssen auch einen Lieferantenmanagement erfüllen.
00:18:51: Die gucken, wie wir da aufgestellt sind, auch die öffentliche Hand.
00:18:54: Wir haben zwar eben das Thema Fachkräftemangel und Chorya schon mal, aber es gibt tatsächlich auch da Kommunen, die schon nachhaltige Vergabekriterien versuchen, mit Leben zu füllen.
00:19:02: Und wir haben tatsächlich auch aufgrund dieser Bemühungen schon mal einen Auftrag bekommen, wo wir nicht das günstigste Angebot abgegeben haben, weil wir uns eben über Nachhaltigkeitsbemühungen, die wir glaubhaft machen konnten.
00:19:13: hat die Kommune gesagt, okay, ihr seid acht Prozent teurer, ihr werdet trotzdem den Auftrag bekommen.
00:19:18: Also irgendwie die Kundenanforderung sowohl von der Industrie, wie auch von den ersten Kommunen ist natürlich dann auch noch eine Motivation.
00:19:22: Es ist anscheinend dann irgendwo ein Wettbewerbsfaktor.
00:19:25: In diesem Zusammenhang habt ihr euch eine ganz viele Ziele vorgenommen und habt da viele auch schon einige umgesetzt.
00:19:30: Das sind so ganz kleine Sachen, aber auch welche, die vielleicht mit einem höheren Anspruch nennen, vielleicht mal so zwei, drei Beispiele, wie sich da... ihr das Unternehmen verändert habt in den täglichen Abläufen vielleicht?
00:19:40: Ich
00:19:40: würde gerne erst mal einen Schritt zurückgehen, warum haben wir überhaupt Ökoprofit gemacht?
00:19:43: Also wir suchten ein Vehikel, das irgendwie praxisnah war.
00:19:48: Also ich wollte jetzt nicht hier irgendein ISO, irgendwas Handbuch im Schrank stehen haben, was nachher keiner lebt, sondern wir wollten was haben, was die Leute auch verstehen, was für uns auch leicht von der Hand geht, das umzusetzen.
00:19:57: Und da war eben die Unterstützung ausgelöst, was wir von der Impulse hierhin haben, dass sie die Firmen zusammengebracht haben und Baumkonsult hat das auch super moderiert und auch eigene Impulse mitgebracht.
00:20:06: Und die haben uns erst mal die Augen geöffnet, dass wir einige Sachen vorher schon gemacht haben.
00:20:10: Also, dass unsere Kanalreinigungsfahrzeuge, die Abwasserkanäle reinigen, sind Fahrzeuge, die haben eine Wasserrückgewinnungsschnologie.
00:20:16: Das heißt, wir verplämpern nicht den ganzen Tag Trinkwasser, sondern wir bereiten das im Fahrzeug auf.
00:20:20: Diese Investitionen waren für uns vorher schon klar, aber das eroffert es nicht selbstverständlich.
00:20:24: Das machen nicht alle unsere Wettbewerber.
00:20:26: Also wir haben einmal auch gesehen, wir machen eigentlich schon eine ganze Menge, aber wir haben es auch erstmals jetzt mal strukturiert.
00:20:31: Also das heißt, wir sind wirklich mal hergegangen, das haben wir zum Beispiel nicht.
00:20:34: Weil auszuwerten, okay, wie viel Kilometer fährt denn unsere Flotte im Jahr?
00:20:38: Wie hoch ist denn der Anteil Verbrenner zu Elektromobilität?
00:20:41: Wo können wir da vielleicht noch dran drehen, um dann noch besser zu werden?
00:20:45: Und da sind es also zum Beispiel Sachen, die wir umgesetzt haben.
00:20:48: Ihr habt es vielleicht gesehen, da hängen natürlich jetzt Ladesäulen draußen für die PKWs, aber auch in der Halle, das was man nicht sieht, auch ein Teil unserer Fahrzeuge.
00:20:56: kann ihren Sanierungsapparat mit Ökostromladen, mit unserem eigenen Ökostrom, der von der eigenen Photovoltaikanlage vom Dach kommt.
00:21:06: Das ist also dieser Fräsroboter der Ablagung aus einem Rohrfräs, der stöpselt sich abends hier bei uns als Stromnetz an, tankt den Sonnenstrom, den wir tagsüber einfangen und geht am nächsten Morgen auf die Baustelle und frässt eben mit diesem Elektromotor dann die Sachen daraus.
00:21:20: Das sind Sachen, die hatten wir vorher auch schon.
00:21:21: Aber was wir nicht hatten, war zum Beispiel das ganze Systematik, eine Art von Kontrolling und Datenerhebung.
00:21:27: Da hatten wir gar nichts.
00:21:28: Wir haben weder Müllmengen nachvollzogen, noch flotten Kilometer und auch dadurch keine CO-Zwei-Emissionen.
00:21:35: Das war was, da hat uns die Systematik sehr geholfen.
00:21:38: Ich habe natürlich auch Punkte.
00:21:39: Da hatten wir wirklich noch Defizite, also das Thema Biodiversität.
00:21:43: Wir haben hier eine relativ große versiegelte Fläche, die muss auch versiegelt sein, falls ihr doch irgendwie aus Versehen mal Hydrauliköl ausläuft oder so.
00:21:49: Deshalb können wir das nicht so machen.
00:21:50: Wir haben irgendwo einen Regenauf von Becken, das Wasser nutzen wir auch für andere Zwecke.
00:21:54: Aber ich sage mal, die Insekten haben auf unserem Gelände nicht so viel Spaß.
00:21:58: Da haben wir einfach nichts.
00:21:59: Und unsere Grünflächen sind leider baulich bedingt ja auch begrenzt.
00:22:03: Aber so eine ganz Kleinigkeit, diese zwanzig Quadratmeter werden es auch nicht retten.
00:22:07: Aber wir haben erstens eine neue Überdachung für Fahrräder bekommen.
00:22:12: Das heißt, wir hatten vorher schon Bike-Leasing, aber irgendwie nicht zu Ende gedacht.
00:22:15: Die unsere Mitarbeiter haben alle tolle Leasingbikes, kommen auch mit dem E-Bike her.
00:22:19: Und dann steht das Fahrrad einen ganzen Tag hier im Regen in der Sonne und die müssen sich abends dann auf den Lassen Sattel setzen.
00:22:24: Hatten wir nicht zu Ende gedacht, dass wir Mobilität auch zu Ende denken und dadurch auch attraktiver machen.
00:22:28: Das heißt, wir haben jetzt einen Fahrradunterstand, da sind jetzt auch Steckdosen, wo man so ein E-Bike dran laden kann, etc.
00:22:33: Und das hat jetzt aber auch einen grünen Dach, weil uns noch mal bewusst geworden ist.
00:22:36: Wir haben hier wenig Grün.
00:22:37: Das wird baulich bedingt hat, mit anderen Anforderungen zu tun.
00:22:41: Aber wenigstens diese zwanzig Quadratmeter sind jetzt begrünt.
00:22:45: Das hat uns irgendwo den Spiegel ein bisschen vorgehalten, wo sind wir gut unterwegs und wo haben wir noch Luft nach oben?
00:22:49: und tatsächlich auch eben erste Maßnahmen, wie jetzt das Fahrrad pendeln attraktiver zu machen?
00:22:54: oder werden wir die Heizung.
00:22:56: Das war eine teure Investition.
00:22:58: Die Heizung ist jetzt ja auch auf Luftwärmepumpe umgestellt.
00:23:01: Ja, war ein großes Projekt, aber hat so gesehen ganz gut geklappt.
00:23:05: Also man merkt schon, ihr macht einfach eine Menge, Menge an Maßnahmen, Dachbegrünung, Ökostrom, die SDGs, Ökoprofit, alles aus eigenem Antrieb und das ist ja auch ein Unternehmensstruktur dann so geworden.
00:23:21: Wenn du jetzt nochmal nachdenken würdest, wo siehst du noch Potenzial, wo gibt es während technologische Lösungen, die es jetzt vielleicht noch gibt, was würdest du dir wünschen oder vielleicht was würdest du dir auch wünschen, dass deine Deiner Mitbewerber oder die anderen Unternehmen aus der Baubranche, egal ob hoch und tief, dass die sowas realisieren und sowas umsetzen.
00:23:39: Also sind drei Sachen, die mir da in den Kopf kommen.
00:23:41: Das erste ist, wir sind natürlich noch mit schweren Nutzfahrzeugen unterwegs und die brauchen wir teilweise nicht nur eben, um irgendwo hinzufahren, sondern die haben Nebenantrieb, das heißt, der Dieselmotor läuft tagsüber, um irgendein Aggregat anzutreiben.
00:23:53: Und da ist auch die Elektromobilität noch nicht so weit, dafür gibt es heute noch nichts.
00:23:57: Das, was wir haben, ist heute das Beste, was es gibt.
00:23:59: Aber es ist trotzdem nicht befriedigend, wenn die Maschine dann mit dreitausend, fünftausend Umdrehungen da in der Stunde zwanzig Liter Diesel verbräht.
00:24:05: Das muss sie, weil sie sonst nicht arbeitet, sondern diese Hochdruckpumpe auf den Kanalreinigungsfahrzeugen zum Beispiel.
00:24:11: Da wird die Entwicklung sicherlich in den nächsten Jahren irgendwie kommen, dass wir auch diese Sachen vielleicht mit elektrischen Dingen oder anderen Wasserstoffkannagen, weiß ich nicht.
00:24:18: Also wenn wir da bei den schweren Nutzfahrzeugen vom Diesel noch ein bisschen runter kämen, das wäre schön.
00:24:22: Dann haben wir, wenn ich in die Verandtenrichtung gucke, einige unserer Lieferanten machen schon was.
00:24:29: Schredder zum Beispiel, alte Kartonagen, um sie wieder als Packmaterial zu verwenden.
00:24:32: Aber wir haben eben auch bei manchen Lieferanten nicht so die Einkaufsmacht, dass wir sagen können, jetzt hört doch mal auf mit diesen doofen Plastikfolien.
00:24:38: Teilweise sind die erforderlich, um den Baustoff zu schützen.
00:24:40: Aber mit jeder Palette, die hier ankommt, die ist in Folie eingestretzt, ist auch Müll der eigentlich nicht sein muss.
00:24:46: Das steht hier in der Regel bei uns trocken in der Halle und der einzelne Sack hat auch noch eine Folie im Bischof.
00:24:50: Vielleicht gibt es da irgendwas anderes.
00:24:51: Also manchmal bei manchen Lieferanten wäre es ganz schön, wenn die das auch ein bisschen konsekter gehen würden.
00:24:56: Und das Dritte ist tatsächlich in Richtung Kundensicht.
00:24:58: Ich hatte eben gesagt, dass erste Kommunen schon nachhaltige Vergabekriterien nutzen.
00:25:03: Das ist aber tatsächlich im Moment noch sehr rar.
00:25:05: Also die öffentliche Hand kauft weiter in der Regel ein Wertungskriterium hundert Prozent Preis.
00:25:13: mit unseren Kanalreinigungsfahrzeugen, mit der Wasserrückgewinnungstechnologie, dass ich also mit einer Wasserladung den ganzen Tag arbeiten kann.
00:25:19: Das macht beim Fahrzeug in West so irgendwie setzig-achtzig-tausend aus, wenn ich ein neues Fahrzeug kaufe.
00:25:23: Das heißt, der Wettbewerber, der diese Technologie nicht hatte den ganzen Tag Wasser verbrät, der hat ein günstigeres Fahrzeug und kann dann vielleicht dieselbe Leistung günstiger anbieten.
00:25:31: Das Vergaberecht gibt diesen Spielraum heute eigentlich schon her.
00:25:34: Da wünsche ich mir in mancher Kommune vielleicht besseren Dialog zwischen den Leuten im Tiefbauamt und den Stadtkämmerern.
00:25:41: Es ist immer so ein bisschen schizofrin.
00:25:43: Wir bekommen hier Vergabeunterlagen.
00:25:45: Da steht drauf Klimakommune, NRW oder was was ich was.
00:25:49: Und unsere nachhaltigen Lösungen, die vielleicht manchmal auch ein Euro teurer sind, haben dann das Nachsehen, weil die Wegwerfmethoden billiger sind.
00:25:57: Das ist dann manchmal ein Ärgernis.
00:25:58: Wir machen diesen Aufwand oder wünsche ich mir wünschen das.
00:26:00: Die positiven Beispiele, die können wir jetzt auch gerade, das passt hier ganz gut, auch namentlich nennen.
00:26:03: Also in Bochum im Tiefbauamt ist man da sehr fortschrittlich, in Dortmund ist man da sehr weit.
00:26:08: Es sind also wirklich hier die beiden ruhigebietzenden Metropolen, die auch bundesweit, also in unserer Branche-Kanal-Sicherung, da gibt es sonst nicht so viele, die das schon so konsequent machen.
00:26:15: Da wünsche ich mir, dass die einfach noch mehr Kommunen anstecken, so sagen, okay, wir nehmen nicht nur hundert Prozent Preis, ja, wir machen es mit Gebührenzahlergeld, aber vielleicht kann ich auch zwanzig Prozent sagen, okay, wie viel CO-Zweih imitiert denn die Firma, die da arbeitet?
00:26:28: Das ist jetzt so der Blick in deine Wünsche für die nähere Zukunft.
00:26:32: Jonathan hat ja vorhin an der Stelle gestoppt und gesagt, das behalten wir uns fürs Ende auf.
00:26:37: Es gibt ja so ein Begriff, den du auch kennst, das hört man bei euch heraus, Enkelfähigkeit.
00:26:43: Ein Leitmotiv für ein Unternehmenslenker, für ein Unternehmen kann sein, so aufgestellt zu sein.
00:26:50: In seiner Umwelt, in seinem unmittelbaren Umfeld, gegenüber Kunden, Lieferanten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
00:26:56: usw.,
00:26:56: dass man wirklich enkelfähig ist, überlebensfähig ist, dass nicht Gewinnmaximierung, dass mal das oberste Ziel ist, sondern eben, ja, bleiben.
00:27:04: Da ist, um zu bleiben.
00:27:06: Du hast vorhin gesagt, ihr habt für ihn, was war es, dreißig Jahre?
00:27:09: Ich hab mich vertraten, also für zwanzig dreißig ist das eigentlich das Ziel.
00:27:13: Okay.
00:27:14: Fürs Jahr zwanzig dreißig haben wir uns einen ... Neu-Deutsch, B-Hack, Big-Harry-Odicious-Goal.
00:27:19: Also ein kühnes Ziel gefasst.
00:27:24: Was so kühn ist, dass wir selber so ein bisschen Gänsehaut bekommen, ob wir es dann auch erreichen und das heißt ... Ist
00:27:30: das denn der Börse?
00:27:32: Nein, das ist ein rein technisches Ziel.
00:27:35: Wir haben als Repräsentant von unseren ganzen Aktivitäten ein Verfahren identifiziert.
00:27:40: Das ist das Tide-in-Pipe-Verfahren, das ist das Verfahren, wo wir eben besonders stark geschädigte Rohre ... noch unterirdisch mit aufstellen können.
00:27:47: Und in diesem Verfahren möchten wir bis zum Jahr zwanzig dreißig tausend Kilometer saniert haben, was im Moment absolut utopisch ist, weil der Markt im Moment noch gar nicht so groß ist.
00:27:58: Aber wir wollen die Weichen stellen, dass wir da veraufgestellt sind und wir wollen unsere Kunden dahingehend beraten.
00:28:03: Wir richten unsere Investitionen dahin auf, weil das ist genau das Verfahren, was vielerorts den offenen Kanalbau obsolet macht.
00:28:11: Wir sanieren mit diesem Verfahren genau die Dinge, wo normalerweise der Bagger kommt, um es auszutauschen.
00:28:16: Und deshalb ist das irgendwie auch passend auch in diese Nachhaltigkeitsrichtung.
00:28:19: Also dieses Ziel, wir wollen mit diesem Verfahren, was auch den größten Impact an CO²-Einsparungen hatte, wollen wir eben bis zu zwanzig, dreißig diese Kilometer geschafft haben.
00:28:27: Da sind wir im Moment noch weit von entfernt, aber... Das, was ich eben angedeutet mit unserer Mannschaft, ist angesteckt damit.
00:28:33: Also die Posten in unserem Internet, stolze Bilder, wie sie mit den Rohren auf der Baustelle stehen.
00:28:37: Hey, wir zahlen heute wieder auf unser Bihack ein.
00:28:39: Und
00:28:40: messen sie dann jeden Meter.
00:28:41: Wir messen jeden Monat, wie viel Meter wir auf die Baustelle geliefert bekommen haben.
00:28:44: Also die Zahl unten, das habt ihr vielleicht im Treppenhaus gesehen.
00:28:48: Da messen wir jeden Monat, kann jeder Mitarbeiter läuft daran vorbei, wie viel Meter haben wir diesen Monat geschafft.
00:28:53: Also das ist das eine Ziel zum Stichwort.
00:28:56: Ja, nicht mal enkelfähig, aber wir als Unternehmer, so mein Kollege Stefan und ich, sind zwar unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen, aber ich glaube, wir haben beide den Anspruch, wir sollen anständige Unternehmer sein.
00:29:08: Das heißt, ich habe da immer so ein Zitat, es gibt den Schriftsteller Paolo Coelho, der hat mal gesagt, er Erfolg ist, wenn du abends im Bett liest und mit dir selbst im Reinen bist.
00:29:19: Und ich glaube, den Anspruch haben wir als... Geschäftsführer und Gesellschafter hier und auch viele unserer Führungskräfte, dass wir abends mit uns im Rhein sein wollen.
00:29:27: Und das heißt, wir haben einen guten Job gemacht, wir haben unsere Mitarbeiter anständlich behandelt, wir haben unsere Kunden nicht verschleißert.
00:29:33: Das ist so, dass ja natürlich auch wir müssen rentabel sein, wir müssen auch irgendwo Geld für Investitionen wieder reinspielen.
00:29:39: Und wir haben aber zum Beispiel auch hier einen Prämiensystem, wenn das Unternehmen erfolgreich ist, geht ein Teil unseres Betriebsergebnisses über einen Verteilerschlüssel wieder zurück in die Mitarbeiter.
00:29:50: Das heißt, wir als Eigentüber geben freiwillig was von unserem Gewinn ab, weil wir sagen, hey, das erwirtschaften wir nicht alleine, sondern die Jungs draußen verdienen uns das.
00:29:59: Und dann sollen die auch merken, wenn es uns gut geht, dann sollen die am Ende des Jahres auch noch eine kleine Prämie kriegen.
00:30:03: Das hört sich sehr anständig an.
00:30:05: und das mit den tausend Kilometern, wenn du so sagst, in sechshunderttausend Kilometer Kanalnetz, fünfzig Prozent sanierungsbedürftig, fünfundzwanzig Prozent noch nicht mehr erhoben, das könnte auch noch klappen.
00:30:17: mit den tausend Kilometer bis zu zwanzig dreißig Wendern, die sechsundacht Kilometer komplett zusammengebrochen sind.
00:30:22: Das Schadenspotenzial wäre da, ja.
00:30:24: Wir wollen mal hoffen, dass es nicht nur in Dortmund und in Bochum nachhaltig beauftragt wird, sondern dass andere Kommunen da diesem Beispiel folgen werden.
00:30:33: Ja, wenn du gerade nochmal Bochum ansprichst, muss man vielleicht auch nochmal einen anderen Aspekt der Nachhaltigkeit oder das auch Thema Klimawandels nochmal mit reinbringen.
00:30:39: Ein SDG der Vereinten Nationen ist ja auch, dass wir eine Infrastruktur haben, die mit dem Klimawandel umgehen kann.
00:30:46: Und das ist auch im Entwässerungsbereich ein Thema, weil eben diese, früher sprach man von einem Jahrhundertregenereignis, das kommt jetzt komischerweise alle zehn Jahre, also es kann ein Jahrhundertregenereignis mehr, aber das ist natürlich Klimawandel, werden diese Starkregenereignisse mehr, das können wir sehr gut messen oder unsere Branche kann das gut messen.
00:31:01: Und das Thema, wie geht eine Stadt?
00:31:04: versiegelter Raum.
00:31:05: Wie geht man damit, um diese Starkregeneignisse abzuführen?
00:31:08: Da ist zum Beispiel auch das Thema Schwammstadt gerade in aller Munde.
00:31:11: Also das heißt, wie führe ich nicht alles möglich schnell ab, sondern vielleicht kann ich über Versicherung, über Rückhaltung das ein bisschen besser dosieren, weil sonst laufen ja irgendwann mal eine Flüsse über.
00:31:19: Und da auch, haben wir hier im Ruhrgebiet zum Beispiel in Bochum, sind die auch sehr fortschrittlich, was diesen Schwammstadtcharakter angeht.
00:31:27: Die treffen also, umbauen in ihrem Netz, um Beispiel, das Starkregenangniss besser versickern zu können oder besser zurückhalten zu können.
00:31:34: Und das sind alles Dinge, die wirken sich erst in Jahrzehnten aus, die kosten heute Geld.
00:31:39: Und da bin ich mir auch sicher, da muss der eine oder andere Tiefbombs-Filter weiter auch mit seinem Kamera diskutieren, warum er denn so viel Geld dafür ausgeben will.
00:31:46: Aber das sind Sachen, das ist alles eine Reaktion auf den Klimawandel und den muss ich halt irgendwie mittel- und langfristig denken.
00:31:52: Und das geht weit über eine Legislaturperiode heraus.
00:31:55: Und da würde ich mir letzter Wunsch sowohl bei politischen Entscheidungsträgern und natürlich auch bei den Menschen in der Verwaltung, wenn wir einfach das Thema ein bisschen weiter denken als nur eine Legislaturperiode.
00:32:05: Ich habe Verständnis dafür, wenn man unterschiedliche Parteibücher hat, dass man nicht alles gut findet, was der Vorgänger gemacht hat, egal auf welcher Ebene des Föderalismus, aber zu Themen wie so ein Klimawandel oder ein Fachkräftemangel oder auch unser Rentensystem und alles andere.
00:32:17: Das sind so große Themen, das werden wir sowieso nicht in vier Jahren schaffen.
00:32:20: Vielleicht können wir uns darauf besinnen, dass wir alle das Land irgendwie nach vorne bringen und vielleicht nicht alles immer umwerfen, was die anderen gemacht haben, sondern gucken, okay, was What's in it for me?
00:32:28: Vielleicht ist auch was Gutes dabei, auch wenn das eigentlich gar nicht mit einem paar Parteiprogrammen passt.
00:32:32: Aber der Bevölkerung, wie jetzt mal beim Thema Klimawandel, es ist was, das müssen wir heute tun, damit sich das in dreißig Jahren auswirkt.
00:32:38: Wenn wir da bei politischen Entscheidungsträgern ein bisschen weiter in die Richtung denken würden, wie wir Unternehmer das im Mittelstand auch machen, glaube ich, dann könnten wir in Deutschland auch noch ein bisschen mehr bewegen.
00:32:48: Gut, Benedikt, sehr schön.
00:32:50: Dann würde ich jetzt zu dem Punkt übergehen, an dem wir immer zu dieser Stelle übergehen und zwar würde ich dir die Abschlussfrage stellen.
00:32:57: Wenn es einen Gedanken aus deiner Arbeit oder aus diesem Podcast gibt, den du unseren Hörern und Hörern mit auf den Weg geben, würde es einen Take-away.
00:33:05: Welcher wäre das?
00:33:06: Ist es abends mit reinem Gewissen im Bett liegen oder noch was anderes?
00:33:10: Das ist schon sehr tiefgründig.
00:33:13: Aber ich glaube, wenn wir an den Anfang des Gesprächs gehen, dass unter unseren Füßen gibt es eine Infrastruktur, die wir nicht wahrnehmen.
00:33:21: Und wenn wir alle ein bisschen gespürt dafür haben, da gibt es was, was wir nicht sehen.
00:33:26: Und das braucht auch ein bisschen Pflege, ein bisschen Instandhaltung.
00:33:29: Das ist ein großes volkswirtschaftliches Investitionsgut.
00:33:32: Und wenn das in die Wahrnehmung unserer Hörer rückt, dann denke ich, dann haben wir schon viel erreicht.
00:33:38: Es gibt eine unterirdische Infrastruktur und da muss man sich auch darum kümmern.
00:33:41: Und das ist nicht nur aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten, sondern auch zum Beispiel aus Siedlungshygieneaspekten, also Pandemievorsorge etc.
00:33:48: Ein sehr, sehr wichtiges Thema.
00:33:49: Und das geht nicht weg, wenn wir nicht investieren.
00:33:52: Dankeschön.
00:33:53: Man merkt ihr an, du bist ein begeisterter Podcast, du bist ein begeisterter Unternehmer, du bist aber auch ein begeisterter Mitmensch, der die Umwelt, das um uns herum nicht egal sein kann.
00:34:03: Ich bin sicher, irgendwann werde ich dir wahrscheinlich sogar eine Gemeinwohlökonomiebilanz aufstellen, aber das ist nochmal so viel mehr Arbeit.
00:34:10: Jetzt würde ich sagen, müsst ihr erstmal an die tausend Kilometer ran.
00:34:13: Viel Erfolg dabei.
00:34:14: Ja, dankeschön.
00:34:14: Danke für eure
00:34:15: Frage.
00:34:15: Danke für die Diktatur da sein durften von mir auch.
00:34:17: Tschüsschen.
00:34:17: Sehr gerne.
00:34:18: Tschüss.
00:34:19: Das war Fünf vor Grün.
00:34:20: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:34:21: Wenn du Interesse an dem Thema hast und ein Teil davon werden möchtest, dann melde dich gerne bei uns über LinkedIn oder auf regionwestfalen.de.
00:34:29: Dieser Podcast wird präsentiert von Indiregion Westfalen.
00:34:33: Das ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen aus
00:34:35: den Regionen Hagen,
00:34:37: Hamm, Bochum, Dortmund und dem Kreis
00:34:39: Brunner
00:34:40: und wird realisiert durch Förderung des europäischen Fonds FRNW und dem Land NRW.
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