Folge 18: Praxisforum-Spezial – Vielfältige Ideen aus Westfalen
Shownotes
Unsere absolute Premiere bei 5 vor Grün: Eine Sonderfolge live vom „Praxisforum – Westfalen im Wandel“! Normalerweise touren wir im Zweierteam durch die Produktionshallen der Region. Dieses Mal haben sich smarte Köpfe aus Westfalen an einem Ort versammelt – und Kay hier und dort mal reingehört.
Egal ob großformatiger 3D-Druck mit minimalem Abfall oder neue Ersatzteilstrategien in der Elektronik: In dieser kompakten Episode gibt es spannende Praxis-Insights und Networking-Momente direkt auf die Ohren.
Transkript anzeigen
00:00:02: Der Parkplatz Talk ist heute ein Park-Haus-Talk, wie man vielleicht am satten Klang der Tür gehört hat.
00:00:08: Denn wir gehen gleich rein in die Elbershallen in Hagen.
00:00:11: Wir?
00:00:12: Das sind ich und Gregor.
00:00:13: Hallo!
00:00:13: Du bist auch wieder dabei?
00:00:14: Hi
00:00:15: Kai, schön dich mal wiederzusehen.
00:00:16: Ja
00:00:17: der Gregor wird zwei Genes gleich da rein aber dann bin ich ein ganz einsamer Host denn der GregOR hat bei der Veranstaltung in die wir gleich reingehen eine ganz besondere Funktion.
00:00:25: was ist heute dein Job?
00:00:26: ja genau also ich bin ja.
00:00:28: Wenn ich nicht gerade mit dir Unternehmen besuchen gehe, dann bin ich Projektkoordinator für das Projekt in der Region Westfalen und das Praxisforum wo wir uns heute treffen.
00:00:37: Das ist ein Zusammenkommen, wo die Akteure aus der Region westfalen, aus dem Bereich Wissenschaft Wirtschaft auch Politik oder Gesellschaft sich für das Thema nachhaltige Produktion interessieren ja miteinander sich kennenlernen können.
00:00:51: Netzwerken können sich vielleicht auch ihre Erfolge ihre Challenges gegenseitig erzählen zeigen vorstellen dürfen Und wir organisieren das, und wir sind ausgebucht.
00:01:01: Wir haben umfassende Personen, die sich angemeldet haben.
00:01:04: Dementsprechend Unternehmen und Forschungseinrichtungen
00:01:07: usw.,
00:01:08: die dahinter stehen.
00:01:09: Genau!
00:01:09: Die wollen wir miteinander vernetzen und zusammenbringen.
00:01:12: Es hört sich dann einem richtigen Marktplatz an... ...und zu so einem Marktplatz nehme ich jetzt mal ein virtuelles Einkaufskörbchen.
00:01:18: Gehe mit dem leeren Körbchern rein?
00:01:20: Was meinst du, werde ich da hinterher was gefunden haben auf eurem Praxisforum?
00:01:25: Also Kai, ich bin absolut sicher, dass du mit einem sehr vollen Einkaufskorb nach Hause gehen wirst und wahrscheinlich ganz viele spannende inspirierende Gründer oder Unternehmensgeschichten hören wirst.
00:01:38: Ja die Mut machen!
00:01:39: Die Mut machen sich auf das Thema Nachhaltigkeit in der Produktion einzulassen und vor allem auch wo man merken kann hey das bringt sogar echt ein Vorteil.
00:01:48: Das bringt ja ein positives Geschäftserlebnis.
00:01:53: Ich bin gespannt.
00:01:54: los geht's.
00:01:56: Willkommen bei Fünf vor
00:01:57: Grün, dem Podcast
00:01:58: aus der Region Westfalen
00:02:00: mit
00:02:00: spannenden Insights
00:02:01: von Menschen mit richtig guten nachhaltigen Ideen.
00:02:04: Und los geht's!
00:02:17: ganz alten traditionsreichen Textilfabrik in Hagen, der Industriestadt Hagen und da werden wir auch heute glaube ich einiges über die Tradition von Hagen erfahren.
00:02:28: Wie gesagt, ich mache das heute allein weil der Gregor, der jetzt wieder neben mir steht, heute in einer anderen Funktion ist er quasi eine der Mitveranstalter von Indiregionen festfahren als Projektbetreuer.
00:02:38: Gregor wenn man sowas macht als Einrichtung, als Organisation sowas plant dann muss sein die Hintergedanke sein.
00:02:45: Ich unterstelle Es gibt vielleicht hier und da noch einen defiziten Mangel.
00:02:49: Irgendwo fehlt, was läuft nur nicht so richtig?
00:02:52: Steckt das dahinter?
00:02:52: Was wollt ihr hier anstoßen und bestenfalls vielleicht
00:02:55: erreichen?".
00:02:56: Ja, das ist eine sehr, sehr gute Frage!
00:02:59: Letztendlich kriegen wir ganz häufig die Rückmeldung aus der Wirtschaft von Unternehmerinnen.
00:03:06: Ja, es ist Möglichkeiten oder es ermöglichkeiten fehlt wo man zusammenkommen kann.
00:03:09: Wo man über diese Themen wie nachhaltige Produktionen Wie drei die Druck wie all das was damit zusammenhängt dass meine plattform überhaupt erst mal hat und oft gibt Es ja leute die entusiasten sind die lust haben etwas zu verändern Aber die kennen sich vielleicht untereinander nicht, oder sie wissen auch gar nicht.
00:03:27: Oder Projekte untereinander kennen sich nicht und genau hierherum geht es jetzt genau diese Menschen, die wir über das Projekt identifiziert haben mit denen wir auf verschiedenste Art und Weise in Kontakt getreten sind zusammenzuführen und denen die Möglichkeit zu geben sich kennenzulernen und neue Kooperationschancen zu heben oder zu finden.
00:03:45: Wer sind die Besucher?
00:03:46: Das gesagt habe ich am Anfang.
00:03:47: Vierundachtzig Menschen haben sich angemeldet, wo kommen sie her?
00:03:50: Haben die auch wirklich, sag ich mal Prokura können die Aufträge verteilen?
00:03:54: also sind die wichtig, die hier hinkommen und sich ja die Marktteilnehmer angucken?
00:04:01: Also ich würde sagen das ist ein Ein Potpourri könnte man sagen an verschiedensten Professionen, die sich jetzt hier treffen oder auch hintergründen.
00:04:09: Das heißt wir haben ja Unternehmerinnen dabei, wir haben Entwickler dabei, Entscheider, Leute aus dem Einkauf vielleicht aber auch einfach Forschende, die mit bestimmten Themen auseinandersetzen und vielleicht aus der Richtung ein Input leisten möchten oder etwas arbeiten wo man vielleicht nicht unbedingt auf der Ebene arbeitet dass man eine Gemeinsamkeit findet das man damit einen Umsatz erzielt zum Beispiel eine neue Technologie weiterbringen oder entwickeln kann.
00:04:36: Es kann sehr vielfältig sein, was hier in Kooperationsmöglichkeiten entsteht und ich würde sagen das ist jetzt die Vielfalt, die wir bieten.
00:04:45: Was mich so in den vier Jahrzehnten, in denen ich jetzt Wirtschaftsjournalismus im Ruhrgebiet mache, immer fasziniert... hat ist, dass da diese tiefen Zusammenbrüche waren.
00:04:55: Diese wirklich Trauermärsche, wenn Stahlwerkezechen geschlossen wurden.
00:04:59: Aber wenn ich dann ein paar Wochen später irgendwo in einen Technologizentrum gehen konnte, zu einer jungen Firma, wo ich wirklich ... Teilweise ist es blienig, aber sehr engagierte junge Menschen getroffen haben die eine Firma gegründet haben.
00:05:11: Das wird dann selten der nächste Microsoft oder Apple geworden, aber einige haben wirklich einen durchbruch geschafft und deswegen freue ich mich jetzt gleich da reinzugehen denn ich glaube das sind wieder einige von diesen Ruhrgebietfirmen was immens Wichtiges machen, eben diesen Strukturwandel hinkriegen Richtung Nachhaltigkeit, Ökologisch-Nachhaltigkeit.
00:05:32: Digitale Nachhaltigkeiten und ich bin mal gespannt, wen ich da treffe!
00:05:36: Ich habe schon gesehen... ...ich werde vor allem eine richtige Hagen der Traditionsbranche treffen.
00:05:42: Vielleicht dachte dies weg?
00:05:43: Aber die sind wieder da, die Batterieleute.
00:05:49: Also es ist wirklich wahr Die Batterie Industrie, die Batteriewirtschaft hat Hagen nicht endgültig verlassen denn es gibt pure
00:05:59: Technologies.
00:06:00: Ja den da muss man sich merken das ist eine eine Satz junge Firma.
00:06:04: aber ihr habt Robin Schmetz schon auch einen durchaus historischen Hintergrund?
00:06:08: Genau wir sind seit nineteenhundertfünfunddreißig in Hagen gehörten lange zu der Firma Wata die ja auch Batterien hergestellt hat haben uns dazwischen in andere Geschäftsfelder bewegt und wollen jetzt wieder zurück in den Batteriemarkt und Antriebs- oder Kartonmaterial für Antriebsmaterien, für Autos herzustellen.
00:06:27: Und zwar sauberer Ressourcen schonender als das... zurzeit in der state of the art technologie und in den allermeisten autos beispielsweise der fall ist.
00:06:37: ihr habt zwei strenge.
00:06:38: das eine ist sehr sehr was zu sagen.
00:06:40: mal was für naturwissenschaftler geht es um nickel nickel den ihr einsetzen wollt aber eben ressourcen schon da und günstiger herstellen wollte.
00:06:49: aber für sich viel spannender fand ich, dass.
00:06:50: er hat eine recycling-technologie sagt batterien auch auto batterien werden sie einfach recht ausgelutscht sind.
00:06:58: auch nach dem second life use Kann man was mitmachen, was macht ihr damit?
00:07:02: Genau.
00:07:02: Wir haben ein Verfahren um halt aus Ärzten im Nickel zu gewinnen und mit dem Gleichverfahren sind wir auch in der Lage eben dieses recycelte Material zu verarbeiten.
00:07:11: das hat einem eine gewisse Zusammensetzung mit Nickelmangan und Hobalt dass für Autobatterien benötigt wird und wir können das in unserem Prozess wieder aufarbeiten so dass es Nickelmagan-Hobald-Kantoden wieder eingesetzt werden kann in der Batterieindustrie.
00:07:27: Will die Wirtschaft das?
00:07:28: Habt ihr das Gefühl, dass da draußen die Branche, die für die er zu liefert, bereits sind schon so etwas?
00:07:35: Ja.
00:07:36: Das ist so!
00:07:37: Es gibt viele Unternehmen, die alte Batterien aufarbeiten.
00:07:40: Es gibt viel Automobilunternehmen, die schon Batterien zur Verfügung stellen und recycelt werden sollen.
00:07:47: Und es bildet sich das Wetter ein Kreislauf entstehen.
00:07:51: der ist gerade im wachsen.
00:07:53: Im Moment ist das Hauptgeschäft in China, aber wenn man das in Europa etablieren möchte muss man das hier aufbauen.
00:08:00: Und ja es wächst gerade und unser Vorteil ist wir können erst aus Primärruhstoffen arbeiten und später immer mehr in den Recyclingmarkt einsteigen.
00:08:08: Da ist gerade das Thema Unabhängigkeit angesprochen.
00:08:12: Gerade dieser Strang oder Recycled Technologie sagst du schon da sind auch Partner mit denen die das macht schon eher hier in der Näherung geben.
00:08:22: Ja, in der näheren Umgebung in Deutschland.
00:08:24: Das sind die wesentlichen
00:08:25: Deutschland.
00:08:26: Deutschland und Europa das sind die namhaften Automobilhersteller mit denen wir zusammenarbeiten.
00:08:32: es gibt viele Firmen die sich darauf spezialisiert haben diese Batterien zu schreddern und für uns vollzubereiten Und das findet halt in Europastadt und damit bleiben diese Metalle in Europa und müssen nicht aus fairen Ländern importiert werden und bleiben hier in unserem Kreislauf.
00:08:47: Diese Veranstaltung heute hier, ich habe ja viele Gespräche geführt.
00:08:50: Ich hab mehr was erzählt, weil es hinterher vielleicht auch Fragen gestört worden.
00:08:54: Wann da Leute bei, wo du sagst das wird nachwirken?
00:08:57: Mit denen werde ich mich noch mal unterhalten.
00:08:58: Die werden entweder Kunde und Lieferanten oder Wasserhäuber werden?
00:09:02: Kunde & Lieferant vielleicht nicht unbedingt.
00:09:04: Es gab ein großes Interesse, weil das halt ein wichtiges Thema im Moment ist.
00:09:08: aber es gibt ja viele Aussteller auch hier die ja vielleicht Verfahren anbieten, die für uns interessant sein können.
00:09:15: Man wird sich auf jeden Fall vernetzen.
00:09:18: Ja, herzlichen Dank!
00:09:19: Vernetzten heißt das vielleicht Hagen als Batterie?
00:09:23: Akkumulatorenstandort zu neuer Blüte heranwächst.
00:09:32: Eine Firma spannender als die andere.
00:09:34: und dann stützt sich doch ein bisschen Schlagerindustrie-Ofenbau aus auch hier auf dieser Veranstaltung und an Industrieöfen.
00:09:42: Thomas da denke ich doch an... viel Energie, viel Gas oder viel Strom der verbraucht wird.
00:09:49: Gerade jetzt in diesen Zeiten ja ein riesen Thema.
00:09:52: was könnt ihr bieten?
00:09:53: Wo sitzt ihr an in Richtung Nachhaltigkeit?
00:09:56: also reden wir da über Ressourceneffizienz oder was?
00:10:00: Ja
00:10:00: natürlich klar.
00:10:01: eine der großen Ressorzen die wir haben ist Energie.
00:10:03: und wie du schon gesagt hast Energie ist teuer und Energie sollte man sparsam einsetzen denn wir haben auch nicht soviel davon.
00:10:10: Wir bauen ja Gasöfen im wesentlichen Teil Ressource, die ausläuft über die Jahre hinweg.
00:10:17: Also muss man damit vorsichtig umgehen und sie sparen.
00:10:19: Und da ist ganz großes Potenzial noch in unserem Kundlientel hier in Südwestfalen.
00:10:23: Da haben wir ganz viele Öfen, die dringend eine Modernisierung oder ein Facelift brauchen, um effizienter zu arbeiten.
00:10:30: Spenderpunkt!
00:10:31: Du hast nicht gesagt, Sie brauchen neuen?
00:10:32: Setzt ihr da an, dass ihr sagt wir das Material sozusagen die metallische Hülle ist ja da.
00:10:38: Die muss er nicht neu gekaufen.
00:10:39: also wo ist der Potenzial?
00:10:41: Also verbessern nicht Neu sondern den alten bessermachen da ist noch was drin.
00:10:46: vergleich das man mit einem Fahrzeug, gebrauchtes Auto schmeißt man ja auch nicht nach fünf Jahren weg und kauft sich ein neues.
00:10:51: Sondern man achtet darauf dass man die Beulen ausbeuilt und vielleicht den Motor mal bisschen überholt und vielleicht das eine oder andere neue Tauschelement einsetzt einen neuen Stroßdämpfer wie wir gerade gehört haben der mal kaputt geht dann ist er wieder optimal weil der Prozess ist es wichtiger.
00:11:05: wenn der Prozesse sich nicht ändert kann die Anlage so bleiben dann muss sie halt eben nur einfach mal angerfast und modernisiert werden.
00:11:11: Das ist mein Beispiel für mich, wo setzt ihr an?
00:11:14: Wo habt ihr beim Kunden zuletzt vielleicht auch wirklich missbar... Hat dem ein Vorteil gebracht und damit letztendlich auch der Umwelt uns erhallen?
00:11:20: Natürlich, das ist relativ simpel.
00:11:21: Wir haben einen Kunden gehabt, der auch bautechnisch gar keine andere Anlage aufbauen konnte als die, die er da hatte!
00:11:26: Wir haben die Anlage dann inspeziert, haben festgestellt was gemacht werden muss, haben die Ventiltechnik getauscht, haben neuen Schaltschrank dazu gebaut, haben den Brenner ausgetauscht... Ein bisschen an der Isolierung gearbeitet, den einen oder anderen Flicken auf eine undichte Stelle im Gehäuse gepackt Und schon ist der Zwei-Sechzig Prozent einer Neuanlage und hat eine neue Anlage.
00:11:43: So ein Retrofit ist wie neu, denn der Stahlbau ist im Zweifel egal was für Brenner in den Brennen und welche Isolierung dahinter steckt.
00:11:51: aber das muss sein!
00:11:52: Was noch viel wichtiger ist, ist der regelmäßige Service und die Pflege und Wartung, regelmäßig messen oder überprüfen.
00:11:58: man kann auch viele Fördermittel kriegen wenn man das erhält was man gerne im Portfolio hat und deswegen es muss nicht immer neu sein.
00:12:06: Alle reden im Moment von Wasserstoff, am besten natürlich von grünem Wasserstoff.
00:12:10: Eure Kunden auch?
00:12:12: Wie nahe steht das vor der Tür?
00:12:13: Wie realistisch ist das?
00:12:16: Wie immer wenn so was Neues und Modernes durchs Dorf getrieben wird springen alle auf.
00:12:21: Wasserstoff ist eine Alternative.
00:12:23: Ja, er ist aber nicht verfügbar und solange er nicht verfügbar ist können wir ihn nicht verbrennen.
00:12:27: Aber wir können natürlich jetzt schon Brenner liefern die Wasserstoff ready sind Die also mit einem kleinen Umbauch in einigen Jahren auf Wasserstoff hundert Prozent Wasserstoff umgebaut werden können.
00:12:37: Wir haben das schon gemacht für einen Kunden Haben dort schon einen Ofen entsprechend umgerüstet.
00:12:41: der fährt den Jetzt mit Erdgas Ist aber vorbereitet und wenn es Wasserstoff gibt dann brauche ich nur umschalten Und kann mit Wasserstoff fahren.
00:12:46: Auf.
00:12:46: wird zwei Beiden das noch erleben?
00:12:50: Ja Der Mensch wird lieber älter, das weißt du doch.
00:12:53: Du bist ein Optimist!
00:12:54: Danke schön.
00:12:55: Thomas Hüttenheim war das von der Schlagerindustrie Ofenbau GmbH.
00:12:58: Dankeschön, Thomas.
00:12:59: Gerne.
00:13:04: Das Schöne an so einer Veranstaltung wie diesem Forum ist dass man alte Bekannte trefft.
00:13:08: Nature Compound ich hoffe unsere Podcast-Fangemeine wird sich erinnern es war die Folge fünf da Waren wir in Schwerte?
00:13:17: Ja, Sebastian!
00:13:18: Ihr seid jetzt auch hier wieder.
00:13:20: Gibt es etwas Neues?
00:13:21: Was ist sozusagen passiert?
00:13:22: ein neues Produkt das von Nature Compound jetzt erhältlich ist?
00:13:27: Ja Kai schön.
00:13:28: dass wir uns wieder über den Weg laufen freut mich sehr.
00:13:31: ja klar wir werden nicht unterwegs wenn wir nicht ständig Neues tun würden.
00:13:34: das ist quasi unsere Mission und Wir haben gerade ganz frische neue Marke ins Leben gerufen.
00:13:40: wir haben die Lumo gegründet.
00:13:43: LUMO kann man recht einfach erklären.
00:13:45: Bis jetzt kennt ihr uns alle als Compondeur und als Materiallieferant, wir können aber noch viel mehr.
00:13:52: Wir können nämlich Spritzkustheile liefern die wir komplett für unsere Kunden entwickeln und bis zur Serienreife durchbringen und dann nicht abgeben sondern selber fertigen.
00:14:02: Dafür haben wir mittlerweile zwei Spritzkusmaschinen am Standort und entsprechende Kompetenz in der Konstruktion uns dazu geholt um das zu Zufriedenheit unserer Kunden abbilden zu können.
00:14:13: Ergänzt wird das Ganze durch unser klasse Prüflabor, was ihr schon gesehen habt und auch da eine weitere Personalverstärkung um da einfach den Anforderungen gerecht zu werden oder insofern ist es schön dass wir das hier heute einmal zeigen können.
00:14:27: Ich kann dich ja fragen so ne Veranstaltung wie diese bringt die etwas?
00:14:31: Wird sich das für euch nachhaltig geschäftsmäßig auswirken?
00:14:36: wenn du doch zurück guckst Behandelt man hier Geschäfte an, was bringt euch das als immer noch relativ junges Unternehmen?
00:14:42: Ich glaube, dass wichtigste, was man auf so einer Veranstaltung als junges Unternehmens- erfährt ist, Bekanntheit.
00:14:49: Und das ist das, was wir brauchen, Bekantheit in der Region und das ist es wertvolle.
00:14:53: Wir wollen gerne mit regionalen Unternehmen zusammenarbeiten.
00:14:56: Das sind uns die Liebsten!
00:14:58: Wir fahren gerne raus zum Kunden und ob da jetzt immer dass große gewinnbringende Geschäft bei rumkommt, ist gar nicht so wichtig.
00:15:07: Wir wollen coole Leute kennenlernen und coole Geschichten austauschen.
00:15:10: Und am Ende kommt da garantiert was bei rum.
00:15:13: Dann oft weiter.
00:15:15: viel Erfolg bis zum nächsten Mal!
00:15:16: Danke Kai sehr gerne
00:15:21: Ja und das funktioniert in der Realität wirklich mit diesem Netzwerk.
00:15:25: Ich habe es nicht gedacht, ich dachte, dass wäre so ein bisschen Management-Sprech, Networking... Aber ich hab hier zwei lebende Beispiele vor mir, nämlich den Yannick von RS Elektronik MBH und den Sven von Vision Center also zwei Firmen die aber gemeinsam hier einen Stand haben.
00:15:40: weil jetzt alle muss es erzählen ihr habt euch nicht bei dieser Veranstaltung aber mal bei einer anderen ähnlichen Gelegenheit getroffen bevor wir reden was ihr macht?
00:15:50: Was war
00:15:50: das?!
00:15:51: Genau.
00:15:52: Wir waren letztes Jahr schon auch im Rahmen von diesem Projekt hier auf der Messe Maintenance in Dortmund, haben dort ausgestellt und dann sind wir dort ins Gespräch gekommen mit der Firma ERS.
00:16:02: die waren als Besucher dort und das war der Anfang da haben uns kennengelernt und daraus haben sich dann eben zahlreiche Projekte heraus kristallisiert.
00:16:12: Janik du warst auch damals dabei?
00:16:13: Ja Was war der Moment?
00:16:15: Wie hast du gemerkt, dass das was Sven und Vision Center machen für euch hilfreich zu werden ist.
00:16:20: Wie hat es dir aber die Klick gemacht?
00:16:22: Ja also... Klick gemacht hat es tatsächlich nicht sofort, sondern die Technologie-DD-Scan ist einfach sehr spannend und sehr cool anzusehen.
00:16:33: Und dann hat Sven so eine kleine Demo gemacht wo er einen Teil eingescannt hat.
00:16:38: Wir hatten zu diesem Zeitpunkt auch schon Bedarf von mechanischen Teilen, die wir nachbauen mussten für Reparaturen, für Kunden.
00:16:46: Dann haben wir gesagt das ist ja genau das Richtige damit können wir arbeiten!
00:16:52: zusammengekommen da, um mal zusammenzuarbeiten.
00:16:55: Genau, drei D-Scanne, das ist was ihr macht!
00:16:58: Du zeigst es mir gerade?
00:16:59: Hast du so etwas in der Hand?
00:17:01: Wie genau funktioniert dieses Gerät?
00:17:03: Dass du eine Hand hast, du scannst etwas ab und Kunststoffteil sag ich mal ein altes kaputtes, hat sogar keine Lücke, genauso wie bei S-Elektronik dann vielleicht angeliefert wird... Wie funktioniert das, was wir hier gerade
00:17:16: sehen?!
00:17:17: Ja, das ist also ein mobiles Gerät.
00:17:19: Damit kann man optisch mittels Laserstrahlen ein physisches Bauteil digitalisieren.
00:17:25: Man erstellt also einen digitalen Zwilling im Rechner und damit kann man jetzt verschiedene Sachen machen zum Beispiel in der Qualitätssicherung die Maßhaltigkeit prüfen oder mittels Reverse Engineering Fertigungsdaten herstellen so dass man es neu drucken kann.
00:17:39: Das sind so die zwei wesentliche Sachen.
00:17:42: Und da habt ihr dann bei RS auch schnell Kunde fürgefunden, du hast sofort gesehen welches Geschäftsfeld ihr damit bedienen könnt.
00:17:49: Neu bedienen könnte?
00:17:51: Ja auf jeden Fall.
00:17:52: also wir verwenden es für verschiedene Geschäftsfeldern.
00:17:58: natürlich vom Betrieb her sehr stark auf die Reparatur von Elektronik ausgelegt, sprich Kunden schicken uns fast immer in defekte Teile, die irgendwie repariert werden müssen.
00:18:07: Und manchmal haben sie auch leichte mechanische Probleme oder mechanische Komponenten sind einfach nicht mehr erhältlich.
00:18:13: und dann wird so ein Redescan sehr interessant weil damit kann man dann die Maße von dem originalen Teil nehmen und beispielsweise dieses Teil nachdrucken oder einen Retrofit, so nennt sich das wenn das Teil quasi mit moderner noch mal neu aufgebaut wird.
00:18:29: Sieht dann anders aus, hat aber genau die gleiche Funktion wie das Original und das kann der Kunde dann problemlos einbauen.
00:18:36: und da haben wir verschiedene Geschäftsfelder.
00:18:38: Das ist einmal tatsächlich bei uns die Bahnindustrie also Bahnbetreiber fragen das explizit an, aber beispielsweise auch Privatkunden, die jetzt hier bei diesem Bauteil einen defekten Nikonscanner haben, der einfach nur Dias einscannen soll Ohne die Front blendet jetzt hier defektes, dann einfach irre Parabel wäre.
00:18:58: Wir sind ja fünf vor.
00:18:59: Grund der Nachhaltigkeits-Postcast von in die Region Westfalen-Zwender.
00:19:03: Sagt doch mal mit wenig Setzen!
00:19:06: Wie weit trägt ihr beiden mit euren Firmen zur Nachhaltigkeit?
00:19:10: zum besseren Leben im Rohrgebiet und darüber hinaus bei.
00:19:13: Ja, ich würde jetzt mal sagen also wir sind ja stark in der Digitalisierung unterwegs.
00:19:17: Wir können also sehr schnell – ihr habt das eben gesehen – sehr schnell Teile einscannen.
00:19:22: Das ist schnell günstig energieeffizient.
00:19:25: Das Drucken an sich auch ist ein sehr kosteneffektives und material effizientes Verfahren.
00:19:31: Und das sind so die Schwerpunkte wo wir zusammenarbeiten und das ist unser Beitrag.
00:19:36: Dann wünsche ich euch weiterhin gute partnerschaftliche Zusammenarbeit.
00:19:46: Jetzt hatten wir schon Batterie-Recycling, wir hatten Ressourceneffizienz.
00:19:52: Was eigentlich mit den Prozessen?
00:19:54: Kann man die Prozesse vielleicht digital verbessern und optimieren?
00:19:58: Die Firma Heiz sagt auf jeden Fall Thomas Siebel von Heitz-Zehlwerk.
00:20:02: Muss man erklären, warum Heiz-Zählwerk?
00:20:03: Warum habt ihr so einen merkwürdigen Namen?
00:20:06: Ja hallo erst mal!
00:20:07: Also die Firma Heid und die Firma Heyz-Zellwerk sind eigentlich zwei verschiedene Unternehmen in dem Bereich.
00:20:14: Die Heizehlwerk ist ein bisschen die Entwicklungsschmiede der Heid Und ja, die Heizilwerke kümmert sich um alle die Themen, die man zählen kann wie der Name schon sagt.
00:20:24: Also es geht immer um Prozesse sichtbar machen in Fertigung und um Zählen.
00:20:29: Das heißt ihr stellt fest dass die Menschen die Firmen mit denen ihr zu tun habt zwar ihre Prozese seit die Dutzende von Jahren kennen und auch immer darin rumschrauben aber bestimmte Dinge gar nicht Wissen und erkennen.
00:20:42: ist das wirklich so?
00:20:43: Ja genau, das ist das Hauptproblem was diese Firmen eigentlich haben.
00:20:47: Sie wissen nicht wirklich wie ihre Stückzeiten sind.
00:20:50: Das heißt wie lange brauchen sie um ein Teil zu fertigen Was maßgeblich nachher in die Kalkulation halt fließt?
00:20:56: und damit wissen sie auch nicht.
00:20:58: Aber die ich gerade gewinnt bringt oder mache ich gerade Verluste?
00:21:01: Und wenn ich Verluster mach an welchen teilen mache Ich verliste?
00:21:03: und dann genau das machen wir sichtbar.
00:21:05: Verlust ist ein gutes Stichwort.
00:21:06: Ich weiß, ich habe vor zwei, drei Jahren als wir die letzte große Energiekrise hatten nach dem Ukraine-Kriegsbeginn fasziniert gehört dass eines der schlimmsten Probleme beziehungsweise einer größten auch Energieverlustquellen Druckluft ist Pressluft, die es ja in vielen Firmen gibt.
00:21:28: aber das ich nehme immer so wahr das Geld wird nur kurz gemacht Das macht das ja auch nicht.
00:21:33: Ganz kurz, ganz wenig.
00:21:34: und trotzdem haben wir viele Fähigkeiten gesagt, das ist so ein Kostenfaktor!
00:21:37: Wir verlieren ständig Pressluft Das ist total teuer.
00:21:42: Und auch da habt ihr eine Lösung?
00:21:43: Ja, genau!
00:21:44: Da haben wir eine Lösung dafür und das stimmt schon so genau wie du es gesagt hast.
00:21:47: Der Druckluft ist etwas was man nicht sieht.
00:21:49: wäre es Wasser würden viele sofort reagieren und würden den Wasserhahn zudrehen.
00:21:53: bei der Drucklufte ist das so naja es zischt halt ein bisschen aber mit dem zwischen ja geht halt Druck Luft verloren und somit auch bares Geld verloren war so wie du richtigerweise gesagt hast.
00:22:03: Es ist so dass Druck luft das teuerste gut ist in einer Firma was man hat der energieeinsatz ist extrem hoch.
00:22:08: dafür wir mit einer unserer Systeme halt sichtbar.
00:22:13: Genau, hier sehen wir jetzt gerade diese Grafik.
00:22:15: da sehe ich gerade, da geht es eher mal hoch aber das ist auch irgendwie auf einem sehr niedrigen Level.
00:22:19: so zum Tagesrandzeiten.
00:22:21: was sehen wir da gerade?
00:22:22: Also wir sehen einmal den Bereich also den linken Bereich dem wir jetzt hier sehen.
00:22:26: dass ist der Stillstandbereich, wo nicht gefertigt wird.
00:22:29: und dann sehe ich aber schon die Menge an Druckluft die jetzt hier durchläuft ohne dass irgendwas produziert wird.
00:22:34: Da sehen wir ja auch, dass es deutlich zu hoch ist Mitteln, die die Kompressoren von sich aus schon mitbringen.
00:22:43: Das heißt wir fragen das einfach nur ab wie visualisieren es und wenn man ein bisschen weiter rechts drüber gehen, dass ist sechs Uhr Grenze da fängt die Firma an zu arbeiten.
00:22:49: Das heisst die Kurve geht natürlich nach
00:22:54: oben.
00:22:55: Aber auch da wenn wir Einsparungen machen sprich neue Ventiler einsetzen oder ähnliches kann ich dann natürlich halt wirklich messbar machen was das für eine signifikante Auswirkung hat.
00:23:05: Ich veränder etwas am Prozess was ich habe, um das zuvisualisieren.
00:23:10: Ich kann es darstellen und abbilden.
00:23:12: Wenn ich es abbilde, kann ich ihn in Zahlen fassen.
00:23:14: Und wenn man ihn in den Zahlen fassend kann, dann kann ich es monitär bewerten.
00:23:17: Das ist genau das, was wir machen.
00:23:18: Ich stelle mir vor diesen Aha-Moment.
00:23:20: Wenn ihr eure Präsentation macht, habt eine Firma gemonitort und stellt der Geschäftsführung jetzt das Ganze vor und zeigt so ne Grafik wie die hier?
00:23:29: Wie sind da die Reaktionen?
00:23:31: Die Reaktion sind immer überrascht.
00:23:35: Viele wissen es... haben da so ein Gefühl, so ein ungutes Bauchgefühl und sagen wir wissen eigentlich schon dass wir da Handlungsbedarf haben.
00:23:43: Aber jetzt wo wir das grafisch sehen wie der Tatsächli ist Zustand halt.
00:23:46: es sind sie auf der einen Seite erleichtert und auf die anderen Seite wissen Sie endlich welche Stellschrauben sie zu drehen haben.
00:23:53: Und ihr helft ihnen auch in Zufug dabei.
00:23:55: von Heizilwagd Thomas Siebel.
00:23:56: herzlichen Dank und ja viel Erfolg hier auf dem Auf der Veranstaltung.
00:23:59: Ja,
00:24:00: Herzlichen Dank!
00:24:04: Man hört sich schon so bisschen an Hintergrundmusik und der guten Stimmung, die Veranstaltung geht jetzt Gregor so langsam dem Ende zu.
00:24:13: Ist gut gelaufen für dich?
00:24:15: Absolut!
00:24:15: Also das was ich jetzt gerade auch noch mal an den Tisch mitbekommen habe wo die Leute jetzt essen sich unterhalten Die haben sehr gute Gespräche geführt Und sind jetzt einfach gespannt weiter zu Netzwerken sich auszutauschen.
00:24:27: Was mir so aufgefallen ist, dass es im Moment wohl einige Hypthemen wieder gibt.
00:24:31: Also die Sache mit dem D-Drucken – das war für mich bis vor kurzem noch was wirklich splinig, was für Nischenprodukte vielleicht.
00:24:40: Ich war aber rasch wie viele Firmen ihr hier zusammenbekommen habt, die genau darauf setzen, die offensichtlich eine Nische entdeckt haben, wenn Sachen in kleinen Serien oder Prototypen hergestellt werden müssen bevor die große Spritzkursmaschine für sechsstelligen Betracht angeschafft wird, dass sie da ihre Nische haben.
00:24:58: Und ich wusste echt nicht, dass so viele Firmen gibt, die darauf spezialisiert sind hier im Urgebiet.
00:25:02: also alle Achtung und toll finde ich natürlich auch das Hagen, das ganze Thema Batterien, Akkumulatoren wie wir es früher mal genannt haben, nicht aufgegeben hat.
00:25:11: Nicht wenn die von PURE das schaffen würden denn die wollen ja auch in ein Automobil oder gehen in den Automobiel reich.
00:25:18: Da war ich doch überrascht.
00:25:19: Also wo tut ihr diese Firme auf?
00:25:22: Ja, ich würde sagen wir sind einfach sehr engagiert mit unseren Coaches.
00:25:25: Mit unserem Mitarbeitern im Projekt und dass wir einfach dort wenn wir das finden diese Potenziale, dass wir die gezielt auch ansprechen und dann zusammenführen.
00:25:33: also das ist kein Zufall dass sie hier jetzt gleichzeitig bei diesem Event jetzt ja auftauchen und dann miteinander in Kontakt kommen.
00:25:40: Also muss ich sagen Ich bin beruhigt Das Rohgebiet lebt es gibt immer wieder tolle neue Ideen nicht von gestern sind, sondern vielleicht für morgen.
00:25:51: Und wenn man da noch so eine tolle Location hier hat, die ihr gefunden habt mit den Ebershallen in Hagen, dann ist es eine super Verbindung gehabt aus.
00:25:57: Ich glaube das ist eine toll und gut gelungene Folge von unserem Podcast!
00:26:02: Ich hoffe du wirst auch zufrieden?
00:26:04: Absolut vielen Dank und ich hoffe du hattest richtig ordentlich Spaß im Gespräch mit den Leuten.
00:26:08: Ich hatte Spass und ich habe wieder sehr viel dazu gelernt.
00:26:11: Das ist toll das zu können jederzeit.
00:26:16: Wenn du Interesse an dem Thema hast
00:26:19: und ein Teil davon werden möchtest,
00:26:20: dann melde dich gerne bei uns über LinkedIn
00:26:22: oder auf regionwestfalen.de.
00:26:25: Dieser Podcast wird präsentiert von
00:26:27: Indiregion Westfalen.
00:26:28: Das ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen
00:26:31: aus den
00:26:31: Regionen Hagen, Hamm, Bochum Dortmund und dem Kreis Uner Und wird realisiert
00:26:37: durch Förderung
00:26:37: des europäischen Fonds
00:26:39: FRNW
00:26:39: und dem
00:26:40: Land NRW.
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